Holzbauwelt Düsseldorf

Letztes Wochenende waren wir in der Düsseldorfer Gemeinde zu unseren Holzbauwelten eingeladen.

 

Am Samstag konnten wir leider  aufgrund der aktuellen Lage nicht präsent da sein, haben aber online trotzdem viel Spaß gehabt. Jedes Kind sollte von seinen eigenen Holzbausteinen 50 abzählen. Dann ging schon der große Spaß los.

Zuerst sollten wir einen möglichst großen Turm bauen, der danach gemessen wurde. Danach sollte jeder ein Tier bauen, bei welchem die anderen raten sollten, um welches Tier es sich handelt. Wir haben eine Katze gebaut, die aber nicht lange gehalten hat. In unserer Andacht wollten wir den Kindern davon erzählen, wie wichtig das Vertrauen in Jesus ist, also haben wir ihnen vom Gelähmten erzählt, der von seinen Freunden zu Jesus gebracht wurde.

Dann kam eine spektakuläre Tour durchs Sägewerk in Form eines Bewegungsspieles. Lina war ganz begeistert einmal selbst bei der Produktion von Holzbausteinen dabei zu sein und aufgelockert hat es auch. Unsere Baufähigkeiten wurden auf die Probe gestellt, als wir eine Brücke bauen sollten, die eine Klopapierrolle halten sollte. Eine unserer Teilnehmer hat es sogar geschafft eine Brücke zu bauen, die 24 Rollen gehalten hat.

Die nächste Aufgabe bestand darin den coolsten Menschen zu bauen. Wir haben einen riesen Cowboy gebaut und ihn danach sogar ins Bett gebracht. Dann haben wir eine Kugelbahn gebaut, durch die ein Tischtennisball möglichst schnell rollen sollte. Wir haben uns die Aufgabe noch etwas schwerer gemacht, weil wir unseren Tischtennisball verlegt haben und auf die Schnelle nur einen Tennisball gefunden haben – nach dem Aufräumen ist der Tischtennisball dann wiederaufgetaucht.

Bevor wir das freie Bauen eröffnet haben, hat ein Teilnehmer ein letztes gemeinsames Spiel vorgeschlagen, bei welchem eine Person etwas vorbaut und der Rest es nachbaut, die Person die es am besten nachgebaut hat war als nächstes dran. Wir haben auch danach mit den Kindern die freiwillig noch länger mit uns bauen wollten, einige Zeit verbracht und viel Spaß gehabt.

Am Sonntag sind wir nach Düsseldorf gefahren und durften vor Ort am Gottesdienst mitwirken, der Live übertragen wurde. Alleine mit dem Auto an einen Ort zu fahren, war für uns ein erstes Highlight. Alle die in Düsseldorf anwesend waren, waren sehr nett und entspannt.

Der erste Teil des Gottesdienstes den wir mitgestaltet haben war ein Anspiel, welches wir mit einer der BUlerinen aufführten. In dem Anspiel ging es um drei Personen die alle glaubten sie hätten den wichtigsten Teil eines Unterschlupfes, nur um zu realisieren, dass erst mit allen Teilen ein sicheres Haus entstehen kann. Passend dazu durften wir zusammen mit Nicolai eine Predigt zum Thema „Auf Gott Bauen“ halten. Jeder von uns hat ca. 5-8 Minuten über einen Teil des Bauens gesprochen, Das Fundament, die Steine und eigentlich müsste es als drittes um das Dach Thema gehen, aber nein es ging um das Haus das am Ende entsteht.

Das war eine Große Herausforderung für uns die wir am Ende gut gemeistert haben. Es war ein Aufregendes Wochenende und auch die Zeit der Vorbereitung hatte es in sich, aber zu merken wie sich unsere Arbeit gelohnt hat, hat bewiesen wie wichtig unsere Arbeit jeder Zeit ist.

Zweiter Tag Förderkorb

Am Samstag war der zweite Tag von Förderkorb, unserem Coaching für Mitarbeitenden. Auch dieses Mal haben wir uns wieder online per Zoom getroffen.  Der ganze Tag stand ganz im Zeichen unserer Persönlichkeit, mit der wir uns intensiv auseinandersetzten. Zuerst wurde ein DISG-Test mit Martina Walter-Krick, Dozentin an der Evangelistenschule Johanneum in Wuppertal, durchgeführt, der uns helfen kann, unsere Persönlichkeit besser zu verstehen. Dann, nach einer Mittagspause, die jeder zu Hause genießen konnte, gingen wir einen schritt weiter und führten mithilfe von Explore! Einen Gabentest durch, bei dem wir feststellen konnten, dass jeder von uns verschiedene Gabentypen hat, von denen eine weiter ausgeprägt sein kann wie die anderen, aber trotzdem bei allen von uns alle Gabentypen vorhanden sind. Im nächsten Schritt ging es um konkrete Fähigkeiten, die uns Spaß machen und uns motivieren. Wir durften entdecken, dass jeder von uns echt viele Fähigkeiten besitzt und es wirklich schwer ist, sich zu entscheiden, welche davon für uns die Wichtigste ist und welche nicht. Zu guter Letzt sind wir unseren Werten auf die Spur gekommen mit verschiedenen Methoden. Z.B. schrieben wir eine Rede zu unserem 50. Geburtstag, gestalteten ein persönliches Wappen oder formulierten konkrete Ziele für unser Leben. Abschließend wurden fünf konkrete Kernsetze für unser Leben formuliert in denen unsere Werte zum Ausdruck kommen. Unterm Strich ein voller, aber auch ein abwechslungsreicher Tag.

digitales Schulungs-Wochenende

Unser erstes digitales Schulungs-Wochenende liegt hinter uns. Fazit: Viel Tiefgang, Wissenswertes und Relevantes für die Arbeit vor Ort! Acht verschiedene Referentinnen und Referenten schulten die Juleica-Aspirant*innen z.B. zu Rechtsfragen, Inklusion, ihrer Rolle als Mitarbeiter*in, Zielgruppe der Jugendarbeit, Kindeswohl und Prävention sexualisierter Gewalt oder Gruppenphasen. Abends gab es die Möglichkeit, in unserem nachgebauten “Haus Friede” auf gather.town noch zu chillen. Aber zugegebenermaßen hatten wir alle vorher schon genug online-Zeit, um das noch richtig genießen zu können. 😅  Hier ein paar Statements der top engagierten Teilnehmer*innen:

“Sehr abwechslungsreiche und auch aktuelle Themen.” Emily

“Man behandelt viel =D” Michel

“Alles in allem ist so ein Schulungswochenende sehr lang, aber auch ziemlich lustig und cool!” Sebastian

“Einblicke in verschiedene wichtige Themen, sowohl gesellschaftlich als auch für den Glauben und die Mitarbeit.” Isa

“Fazit WE: Interessante Themenauswahl und guter Austausch, was die Entwicklung als MitarbeiterIn fördert! Ein Must-Have!” Celina

“Viele erfahrene ReferentInnen zu unterschiedlichsten Themen.” Lydia

“Fazit: Es ist ein sehr vielseitiges Programm mit vielen interessanten und vor allem wichtigen Themen.” Hanna

“Es werden Themen, mit denen man tagtäglich zu tun hat, genau beleuchtet und mit praktischen Tipps der Umgang damit erleichtert.” Jule

“Spannende und wichtige Themen wurden auf eine verständliche Art vermittelt.” Lina

“Es geht um das ‘Wer’ und nicht um das ‘Was’ – wir sind alle einzigartige, von Gott geliebte Menschen! Es war ein sehr bereicherndes, augenöffnendes Wochenende mit guten Fragen, Themen und praktischen Tipps. Nächstenliebe, zu der uns Jesus beruft. Annahme, Offenheit und Ehrlichkeit anderen gegenüber.” Isa

Vielen Dank für Euer mega Feedback 🤗 Es hat richtig Spaß gemacht, mit Euch unterwegs zu sein! 💚

Das Online-Gemeinschaft-gut-drauf-Programm!

Am Samstag den 13.02.2021, fand unseren Online-Angebot zum Thema „Ich bin gut drauf“ für Kinder statt. Zwar war – aus gegebenem Anlass – kein ganzes Wochenende über die Karnevalstage in Haus Friede möglich. Aber wir wollten dennoch wenigstens einen Nachmittag lang mit den Kids eine richtig gute Zeit haben.

Für uns als Mitarbeitende hat das Programm schon mit den Vorbereitungen zwei Wochen eher angefangen. Wir haben ganz viel geplant, ausprobiert und den Kindern Pakete zugeschickt. Da haben sich die Kinder bestimmt auch drüber gefreut, dass sie eigene Post bekommen.

Schon bei den Vorbereitungen haben wir uns riesig darauf gefreut, die Kinder aus ihrem Alltag abzuholen und ihnen eine schöne Zeit zusammen ermöglichen zu können.

Wir haben viele coole Sachen vorbereitet. Es waren sogar ein wenig zu viele Sachen, so dass wir nicht alles geschafft haben, weil die Zeit viel schneller vorbei ging als gedacht. Das ist aber gar nicht so schlecht. Jetzt haben wir noch viele Ideen für das nächste Mal.

Bevor unser Programm am Samstag gestartet hat, haben die Kinder aber schon eine kleine Aufgabe zum Vorbereiten von uns bekommen: Sie sollten Bananen-Tattoos gestalten. Das funktioniert so, dass man mit einer Nadel oder ähnlichem etwas in eine Banane sticht. Das kann ein Satz oder ein Bild sein, was immer man möchte. Die gestochenen Stellen färben sich braun, so dass die Banane tätowiert ist.

Am Samstag um 14.50 Uhr hat unser Programm begonnen und alle Kinder konnten erstmal „einchecken“. Falls es Technik fragen gab, konnten wir diese auch klären. Dann sind wir mit einem coolen Kennenlernspiel gestartet, bei dem jedes Kind eine Sache sagen sollte, von der es denkt, dass diese keine anderer zuhause hat. Spannend, was es alles für Sachen gibt, z. B. ein 42 km/h schnelles ferngesteuertes Auto, ein 1000 Pferde Buch, ein Zac Efron Kalender und vieles mehr.

Außerdem haben wir noch Pantomime gespielt, zu „Hallele” von den Puzzels, „Hallo,ciao ciao” und „Vorwärts” von Mike Müllerbauer gesungen und getanzt, haben beim Sportprogramm für Mario ganz viele Münzen gesammelt, Rico hat für uns ein cooles Video gezeichnet und zusammengeschnitten und Ronja hat eine geniale Andacht dazu gehalten. Verkleidungen durften natürlich auch nicht fehlen. 👮‍♀️🤹‍♂️

Zum Schluss haben wir noch ein lustiges Foto zusammen gemacht und damit dann unseren Nachmittag abgeschlossen.

Wir denken, dass die Kinder richtig Spaß und eine schöne Zeit hatten. Eine Teilnehmerin beschrieb es in einem Satz so: „Ich bin sehr beeindruckt muss ich sagen.“ Darüber freuen wir uns sehr. Man konnte sehen und hinterher auch hören, dass die Kinder viel Spaß hatten.
Ich würde sagen, dass wir alle eine gute Zeit hatten und gelernt haben, dass Jesus auch bei uns ist, wenn es uns schlecht geht, dass er mit uns gut drauf sein möchte und wir uns einfach in ihm freuen sollen, dürfen und können.

Lina

PS: Auch absolut Genial ist, dass Einige, die sonst nicht zu den Freizeiten nach Haus Friede gekommen sind, weil der Weg beispielsweise zu weit weg von Zuhause ist, diesmal auf jeden Fall dabei sein konnten – ganz gemütlich aus ihrem Zimmer heraus.

Der Förderkorb ist gestartet!

Hier folgt ein Bericht von Jonathan über unser erstes Förderkorb-Wochenende vom 05. bis 07.02.2021 . Auch, wenn es nicht in Haus Friede stattfinden konnte, hatten wir eine tolle Zeit zusammen! Zoom, Discord & Co – wir sind auch dankbar, dass doch so viel geht! ✨

Auf der Geschäftsstelle wurde ein Päckchen für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vorbereitet
So sind wir im Land verteilt

RW-EC Förderkorb, Wochenende 1:

Der RW-EC Förderkorb ist gestartet, mit einem inhaltlich proppevollen Wochenende. Am Freitag ging es erst ein Mal mit einer Runde „Speeddating“ los in der sich die Teilnehmenden auf kurzweilige Art und Weise kennenlernen konnten. Danach lernten wir das Konzept von Zweierschaft kennen, bei dem sich jeweils zwei der Teilnehmenden geistlich und persönlich über die Zeit hinweg begleiten. Dann folgte eine Runde, in der jeder und jede sagen konnte, was sie von diesem Jahr mit Förderkorb erwarten, was sie lernen möchten, oder wo Herausforderungen für sie sind. Nun folgte eine Bibelarbeit in Kleingruppen, in denen wir der Frage nachgingen, wie unsere Vision als Leiterinnen und Leiter aussehen könnte und was die vier Dimensionen der EC-Arbeit damit zu tun haben. Als Abendausklang haben wir eine Runde „Drawful“, ein lustiges online Malspiel, zusammengespielt. Danach ging mit dem Abendabschluss der Tag zu Ende.

Am Samstag starteten wir mit einer Bibelarbeit zum Thema „Es kommt auf dein Herz an“, in der uns Pierre erklärte, dass es für uns als Leiterinnen und Leiter wichtig ist, ein weiches Herz zu bewahren. Wir müssen die Beziehung mit Gott pflegen, damit wir Kraft für unsere Aufgaben bekommen. Als nächsten Punkt wurden uns die „9 Wege Gott zu lieben“ vorgestellt und in einer anschließenden Eigenarbeit konnten wir einen Test ausfüllen, an dem am Ende die Wege feststanden, die uns wahrscheinlich am nächsten stehen. Nach einer Mittagspause fing nach einer kurzen Einführung der „Wüstennachmittag“ an, bei dem wir allein für uns in der Stille Erfahrungen mit Gott machen konnten. Dabei haben uns Impulsfragen geholfen. Zusammen ging es dann am Abend weiter, wo wir in einem gottesdienstähnlichen Format einen Impuls über Maria und Martha hören konnten, dass es wichtig ist, sich immer wieder voll auf Jesus zu konzentrieren, damit wir dann wieder mit Kraft in die Aktion starten können. Außerdem konnten wir unsere Erfahrungen mit dem Stillenachmittag miteinander teilen. Als Abschluss feierten wir gemeinsam online das Abendmahl. Den Abend ließen wir dann noch bei einer geselligen Gesprächsrunde oder Scribbl, eine Art Montagsmaler, ausklingen.

Am Sonntag bekamen wir zum Start einen Impuls über das Halten des Sabbats. Anschließend gab es noch jede Menge praktische Tipps wie zum Beispiel Impulsapps, oder Bibellesepläne. Dann gingen wir noch in unsere Zweierschaften, die sich frisch gebildet hatten, reflektierten das Wochenende und beteten füreinander. Als Abschluss bildeten wir eine Segensschnecke, bei der immer abwechselnd eine Person eine andere segnete.

Die SF 2020/21

Ein digitales Freizeitheim

Die Silvesterfreizeit hat dieses Jahr unter dem Thema Upsidedown stattgefunden. Online. In drei Themeneinheiten, von unserem tollen Referenten Daniel Kühn (EC Sachsen), haben wir behandelt, was es heißt im Himmel verwurzelt zu sein (Up) und was es heißt Menschen, Glaubens-Geschwister, im Umfeld zu haben, die einem ins Leben sprechen dürfen und umgekehrt (Side). Zuletzt hat uns Daniel erklärt, dass wir vor Gott treten und ihm unser Leben vor die Füße legen dürfen (down).
Wir hatten eine tolle Zeit auf dem Server mit insgesamt rund 50 Menschen, die mit uns die erste Online-SF erlebt haben. Neben tollen Programmpunkten wie dem Krimidinner im „Alice im Wunderland“-Stil oder einem Lobpreisabend der etwas anderen Art gab es auch wieder Seminare, Workshops und die Liebe in die Welt-Aktionen. Diese SF hat sich in wenigen Punkten von bisherigen SFs unterschieden, wobei natürlich die physische Gemeinschaft allen gefehlt hat. Trotzdem haben wir auch diesen Jahresübergang im Gebet verbringen dürfen und mit einer außergewöhnlichen Version von „von guten Mächten“ das neue Jahr beginnen können. Musiker aus dem Landesverband und darüber hinaus haben auf Abstand eine gemeinsame Version des Liedes extra für die SF produziert. Und noch etwas war besonders: Das SF Stück wurde nicht, wie gewohnt live aufgeführt, sondern war ein von den Mitarbeitern vor-produziertes Hörspiel des Filmes „Alles steht Kopf“.
In morgendlichen Kleingruppen war Zeit für Gespräch und Austausch und der Vorturner-Tim hat uns trotz der Computer-lastigen Freizeit ordentlich in Schwung gehalten. Der Lobpreis wurde ebenfalls mit eigens vorproduzierten Liedern gestaltet. Die Abende im Late-Night-Bistro waren von Online Multiplayer-Games geprägt. Wer es eher ruhig angehen wollte, konnte im Kaminzimmer zu einem gestreamten, prasselnden Kaminfeuer und ruhiger Jazz-Musik entspannen und über wichtige Fragen des Lebens philosophieren.
Jeder Teilnehmer hat ein Paket mit Inhalten zur Freizeit bekommen und natürlich für jeden eine per Hand geschriebene, persönliche Jahreslosung.
Im Neujahrs Gottesdienst hat Daniel einen raus gehauen (neudeutsch!) und uns einiges über Barmherzigkeit erklärt und mit welchen Maßstab wir uns und anderen begegnen sollen: Eine tolle Botschaft, die den Höhepunkt einer einzigartigen SF bildete. Vielen Dank, an jeden, der Zeit, Schweiß und MBits in die Entstehung dieser Freizeit gesteckt hat. Möge der Herr euch weiter segnen. Und ein großer Dank gilt all den Teilnehmern, die diese verrückte Freizeit mit uns erlebt haben! Danke für euer Engagement und eure Initiative, eure Geduld und eure Teilnahme! Wir hoffen, ihr könnt viel aus dieser Freizeit mitnehmen und mit dem Herrn Jesus voll durchstarten in das Jahr 2021.

 

Die Silvester-Funktion 2020/21

Ein ungewöhnliches Ende ist überaus passend zu einem
ungewöhnlichem Jahr wie 2020. Dieses Jahr fand die SF von zu
Hause aus über Discord statt.

Vor dem Start der SF haben alle Teilnehmer ein Paket mit
Materialien bekommen. Briefumschläge für jeden Programmpunkt,
Material für Workshops und Infomaterial für die SF haben schon vor
dem Start für Vorfreude und Spannung gesorgt.
Passend zu einem verrücktem Jahr wie diesem, was unser aller
Leben auf den Kopf gestellt hat, stand die SF unter dem Thema
„Upside Down“. Eine Zeit zu Reflektieren und zu sehen, wie Gott
unser Leben auf den Kopf gestellt hat.
Obwohl wir uns nicht persönlich gesehen haben, konnten wir
dennoch viel gute Zeit gemeinsam verbringen. Selbst außerhalb der
Programme haben sich einige in den Chaträumen getroffen und
einfach die Gemeinschaft genossen.
Ich bin eigentlich jemand, der Schwierigkeiten damit hat Kontakte
zu knüpfen, aber sich einfach in einen Raum dazuzugesellen fiel
selbst mir sehr leicht und die gesamte Atmosphäre war sehr
entspannt.
Die Andachten waren, obwohl sie über Discord gehalten wurden,
leicht zu folgen und haben zum weiterdenken angeregt, in den
Kleingruppen konnte man in Ruhe seine Gedanken teilen und
Kontakte knüpfen und die Abendprogramme, wie der Krimiabend
und der Lobpreisabend waren gut geplant und haben sehr viel
Spaß gemacht.

Obwohl die SF über Discord eine gute Alternative war hoffe ich
dieses Jahr die Silvester Function vor Ort hier in Haus Friede
verbringen zu können.

Blogbeitrag zu unserem Letzten Wochenende

Eigentlich hätten wir am Samstag einen Ortsbesuch in Düsseldorf durchgeführt. Wegen der momentanen Umstände konnten wir leider nicht nach Düsseldorf fahren. Wir durften stattdessen aber über Zoom eine Jungscharstunde mit den Düsseldorfer Kids veranstalten.

Noch bevor alles angefangen hatte, war ich doch ein wenig skeptisch, wie wir es schaffen sollten, die Kinder zu unterhalten, ohne dass ihnen langweilig wird. Wichtig ist ja auch, dass die Kinder sich bewegen können.

Also – zuerst haben wir uns ein bisschen kennengelernt. Jeder durfte erzählen oder zeigen, was er vom Nikolaus bekommen hatte. Anschließend hielt Rico eine Andacht mit dem Thema “So eine Flasche“. Es ging darum, den Kindern zu vermitteln, dass sie wissen, dass Gott sie einfach wie sein geliebtes Kind ansieht, auch wenn Mitschüler oder Freunde mal sagen, dass sie eine Flasche oder Socke sind! Sie sollen einfach wissen, dass das eine Lüge ist.

Danach gab es einen kleinen Wettkampf den wir alle gewonnen haben!!!

Zum Abschluss haben wir noch miteinander gebastelt, und zwar ein Sparschein aus einer Plastikflasche. Wir konnten viel lernen und es war eine schöne Erfahrung. Besonders, dass wir die Kinder erreicht haben – und das ganz ohne Risiko. Außerdem hoffen wir, dass wir die eine oder andere Jungscharstunde online stattfinden lassen können, solange wir keine Ortsbesuche mehr machen können.

 

Am Sonntag haben wir dann einen kleinen Ausflug in die LKG Dortmund gemacht. Ich muss sagen, das war schon eine spannende Sache. Wir hatten eine Woche Zeit, uns etwas zum Thema „Loslassen „zu überlegen, was zu dem Vers: „Bereitet dem Herrn den Weg, denn siehe, der Herr kommt gewaltig!“, Jesaja 40,3 + 10, passen sollte.

Ich -Lina- hatte keine Ahnung, wie der Gottesdienst aussehen würde, wie viele Leute da sein werden und wie das so ablaufen wird, da ich die Gemeinde noch nicht kannte. Weil ich eine große Gemeinde gewohnt bin, hat mich das schon ein wenig nervös gemacht.

Aber gut. Rico und ich haben darüber nachgedacht was „Loslassen“ eigentlich für uns bedeutet. Wir sind auf die Idee gekommen, das mit 2 Flaschen zu vergleichen, die für unsere Sorgen stehen. Eine Glasflasche, die für unsere Sorgen stehen, die uns erst auffallen, wenn uns die Flasche runterfällt und zerspringt, und eine Plastikflasche für unsere Sorgen und Fehler, die uns bewusst sind. Wenn sie uns zu schwer werden, lassen wir sie fallen, wollen das aber nicht ändern und heben die Flasche wieder auf. Es gibt einfach viele Sachen, von denen wir wissen, dass wir sie ändern sollten, aber nicht wollen, weil wir schon zu viel investiert haben.

 

PS: Manchmal, wenn ich an einem Blogbeitrag sitze und überlege, was ich wie schreiben könnte, und dann sehe wie Rico z.B. plottet, dann kommen mir Ideen, was ich den Schönes aus den übrig gebliebenen Reststücken machen könnte. Dadurch haben wir jetzt für mich das Kuriose K auf meine Hose drucken können. (Das Kuriose K steht für die Kuriose – Truppe, das ist eine Gruppe die auf unserem Einführungs-Seminar entstanden ist und aus 6 Leuten besteht)

Renovierungsarbeiten in Haus Friede

Es ist derzeit sehr ruhig in Haus Friede. Keine Gäste sind da und geplante Events fallen aus.

Um aber doch etwas geschafft zu bekommen, wurde in den letzten zwei Wochen an Projekten gearbeitet zu denen ,während Gästebetrieb ist, kaum Zeit wäre. Einige Lagerplätze, wie die Empore im Saal oder die Scheune wurden ausgeräumt,

sowohl der Raum der Stille, als auch der Tischtennisraum haben einen neuen Anstrich bekommen

und die Wohnung von uns Jahresteamern wird nach langer Zeit renoviert. Dank dem neuen Anstrich und dem neuen Boden fühlen wir uns endlich richtig wohl. Wir können es kaum abwarten wieder einziehen zu können!

SF – ein ganzes Jahrzehnt

Unsere kultige Freizeit über den Jahreswechsel, die SF, hat nun ihr eigenes Denkmal erhalten in Form eines Podcasts. Auch wenn es die Freizeit schon über viele Jahrzehnte gibt und wir den genauen Anfang gar nicht mehr wissen, konzentriert sich dieser Podcast auf die letzten zehn Jahre. Ein ganzes Jahrzehnt wird zusammengekehrt.

Jeden Sonntag gibt es dabei eine neue Folge über eine andere Freizeit. Zu Gast sind Mitarbeiter, die auf der jeweiligen SF mit dabei waren, Erinnerungen teilen und Backgroundstories erzählen. “SF – ein ganzes Jahrzehnt” weiterlesen