Der Abschluss des Jahresteams 2020/21

Es ist das Ende eines sehr ungewöhnlichen Jahres. Durch Corona konnte niemand genau sagen, wie unsere Zeit im Jahresteam wohl ablaufen würde, dennoch haben Lina und ich uns dazu entschlossen unser BFD beim RW-EC zu machen. Trotz der Umstände konnten wir einiges erleben und bewegen.

Am Anfang des Jahres durfte Lina in der EC-Gemeinschaft in Siegen einen Gottesdienst miterleben und ein paar Tage später durfte ich in Koblenz bei der Aufnahme eines neuen EC-Mitgliedes dabei sein.

Kaum hatten wir mit der Planung von Jungschar- und Teenkreisstunden angefangen, kam auch schon mit dem BasECamp das erste große Event bei dem wir mitwirken durften und offiziell begrüßt wurden.

Ein Teil unseres Jahres auf das wir uns immer gefreut haben, waren die Seminare. In einer Kombination von Lehreinheiten und Freizeitangeboten konnten wir Freiwillige aus anderen Einsatzstellen des EC und sogar des CVJM kennenlernen und unsere Horizonte erweitern. Leider konnten wegen Corona nur das Einstiegs– und Abschlussseminar in Präsenz stattfinden, doch das hat uns nicht davon abgehalten eine gute Zeit zu haben.

 

Das nächste große Event war die Jungschar-Herbstfreizeit bei der wir unsere Fähigkeiten und Stärken in der Kinder- und Jugendarbeit finden und verbessern konnten.

Im November durften wir bei der Renovierung unserer WG helfen und sie damit endlich wie ein richtiges Zuhause aussehen lassen.

In der LKG Dortmund waren wir zu einem Weihnachtsgottesdienst eingeladen und durften dort auch ein bisschen mitwirken.

Und weil 2020 ja nicht schon außergewöhnlich genug war, haben wir es mit der ersten (und hoffentlich auch einzigen) Online-SF verabschiedet.

Der Förderkorb war und wird auch in Zukunft eine tolle Möglichkeit für uns sein neue Dinge für die Mitarbeit im EC zu lernen.

Mit dem Online-Karnevalsevent „Ich bin gut drauf!“ konnten wir den Kids, die sonst zu Karnevalsfreizeit gekommen wären einen coolen Nachmittag bieten.

Neben wenigen Online-Teenkreisen die wir besuchen durften, haben wir die wahrscheinlich weltweit erste Online-Holzbauwelt gestaltet und sind anschließend im Düsseldorfer Gottesdienst aufgetreten.

Das wahrscheinlich größte Highlight des Jahres war der Online EC-Kidstag. Nach fast einem halben Jahr Planung und der fleißigen Unterstützung unseres Technik-Teams wurde aus dem Traum eines Livestreams Realität und ein Event was wohl keiner von uns so schnell wieder vergessen wird.

Das Jahr haben wir mit dem Abschlussseminar in Altenau mit einer abschließenden Holzbauwelt ausklingen lassen.

Es war in jedem Fall ein sehr ausgefallenes Jahr. Trotzdem konnten wir unglaublich viel lernen, über uns hinaus wachsen und hoffen den RW-EC auch in Zukunft unterstützen zu können.

Auf das wir uns bald wiedersehen

Das EC-Jahresteam 2020/2021 (:

Holzbauwelt Düsseldorf

Am 13.06.2021 hatten Rico und ich unsere erste präsente Holzbauwelt. Und bei mir -Lina- war es sogar insgesamt meine erste miterlebte Holzbauwelt.

Aufgrund von Corona konnte unser Holzbauwelt-Nachmittag leider nur 2 Stunden dauern :/ aber es hat trotzdem riesigen Spaß gemacht.

Am Anfang haben wir uns ein bisschen eingespielt.
Da wir uns nicht kannten, haben wir erstmal Kennlernspiele gemacht zum Beispiel: baue dein Hobby, baue dieses Tier-Memorie  – jeder zieht ein Tier und 2 gehören immer zusammen, also baut jeder sein Tier und geht dann auf die Suche nach seinem Partner.

Dann gab es Wettkämpfe wie zum Beispiel der Turmbauwettkampf -jeder fängt an, einen Turm zu bauen und alle 30 Sekunden gehen alle im Uhrzeigersinn einen Turm weiter.

Dann durften die Teilnehmer/innen bauen, was sie wollten und wir haben auch fleißig mit gebaut. Es sind richtige Kunstwerke entstanden.

Unser Thema war die Arche Noah. Als erstes haben wir ein Experiment gemacht und zwar haben wir versucht, in 12 Sekunden ein Schiff zu bauen, haben aber gemerkt, dass das gar nicht geklappt hat. So war das vielleicht auch bei Noah. Als Gott ihm den Plan mitgeteilt hat, hat Noah vielleicht schon gesagt/gedacht, dass er das nicht schaffe kann, dass das doch unmöglich wäre aber Noah hat es geschafft, weil Gott das wollte. In 120 Jahren hat Noah alleine, mit der Hilfe seiner Familie, die zwischendurch bestimmt mal geholfen hat, ein riesiges Schief gebaut.

Nach dem Thema ging es nochmal kurz ans Bauen und dann ans feierliche Zerstören.

Und dann sind wir auch schon am ende angekommen die zeit ist einfach nur verflogen, aber das sind ja immer die besten Zeiten.

Unser Abschlussseminar

Unser Abschlussseminar ging vom  07.-11.06. und fand in Altenau im Harz statt. Dieses mal glücklicherweise in Präsenz, dass hat uns total gefreut.

Bevor das Seminar gestartet hat sollten wir alle das Wochenende vorher in Quarantäne und am Sonntag vorher einen Test im Testzentrum machen.

Am Montag ging es dann los – wir sind 4 stunden mit dem Auto gefahren. In Altenau angekommen, musste jeder erst noch einen Antigentest machen, bevor wir ins Haus durften.

Dann konnten wir unsere Zimmer beziehen und danach ging es mit einem gemeinsamen Start los. Anschließend gab es Abendessen und danach einen Wohnzimmerabend, an dem sich jeder aussuchen konnte, was er gerne machen möchte – Line Dance oder Gesellschaftsspiele. Ich (Lina) habe mich für die Spiele entschieden. Durfte aber hinterher trotzdem eine Kostprobe vom Line Dance bekommen.

Dienstag begannen wir, auf unseren FWD zurückzublicken und haben festgestellt, wie schnell die Zeit vergangen ist und wie schön es doch war. Wo wir uns bedanken möchten für die schöne Zeit und wo wir reflektiert haben, was der FWD mit uns gemacht hat. Auch wenn Corona es uns ein wenig erschwert hat, würde ich diesen BFD um nichts tauschen. Abends ging es dann nach draußen in den Wald und wir haben Stratego gespielt – Man haben die da viele Zecken.

Am Mittwoch haben wir uns alle morgens in unserem Zimmer getestet und waren dankbar, dass alle ein negatives Ergebnis hatten. So konnten wir entspannt zum Frühstück und danach ging unser Tag los. Schwerpunktmäßig ging es um Vergeben und Versöhnen. Wir haben 4 Phasen der Vergebung kennengelernt und wie wichtig Vergebung ist. Ich konnte da nochmal viel lernen, was mir wirklich helfen wird, weil ich während der Seminare ganz viel über mich selber gelernt habe. Außerdem hatten wir Erlebnispädagogik.

Das war richtig wild! Wir haben einen Niedrigseil-Parkour als Team gemeistert, sind geklettert, Seilrutsche gerutscht uuund absolut genial in einer Baumschaukel geschaukelt. Dann sollten wir einmal auf ganz persönlicher Ebene über unseren FWD nachdenken und reflektieren. Als nächstes haben wir unseren Galaabend geplant und abends hatten wir dann unsere Workshops. Es gab Resilienz, Freundschaft und Henna-Tattoos. Ich habe mich für die Henna-Tattoos entschieden und dabei kamen richtig schöne Sachen raus.

Am Donnerstag neigte sich schon alles dem Ende zu und wir wussten: das ist unser letzter ganzer Tag! Wir genossen ihn. Im Programm stand, dass es um unsere Zukunft geht und Zukunft hat meistens mit Abschied zu tun – etwas altes wird abgeschlossen und ein neuer Weg öffnet sich. Es ging aber auch um ganz viel Papierkram – was wir da wissen und woran wir denken müssen. Dann gab es eine Challenge, bei der wir alle blind durch die Gegend gelaufen sind. Das war eine etwas andere Erfahrung.

Dann ging es auch schon an den Galaabend. Die letzten Vorbereitungen wurden getroffen und dann ging es auch schon los. Wir haben uns ganz viel Mühe gegeben und hatten einen hammer letzten Abend.

Am Freitag war vor dem Frühstück der letzte Schnelltest dran. Nach dem Frühstück wurden die Zimmer leer geräumt und dann gab es eine letzte Runde, in der wir das Seminar reflektieren und nochmal schauen konnten, was es uns gebracht hat und mit welchem Bild wir das erklären können.

Wir sind alle unglaublich froh gewesen das wir uns nochmal sehen konnten und auch wenn wir uns nur 2 mal präsent gesehen haben und einmal auf dem Online- Zwischenseminar war es einfach toll, ich hoffe auf ein wiedersehen.

 

 

Jungschartag-Stream

Alles begann mit den Vorbereitungen – Meetings mit Robin, Katrin, Celina, Benny, Jan-Phillip, Rico und mir (Lina).

Wir wollten auf jeden Fall etwas für die Kinder starten, aber den Jungschartag live zu veranstalten, ging leider nicht.

Was nun? Wie machen wir das? Kurzerhand entschieden wir uns für ein Youtube-special. Doch wie kriegen wir das mit der Technik hin – da sind wir alle ja nicht so richtig fit… doch aufgeben ist nicht!

Also erkundigten wir uns und haben so unser geniales Technikteam gefunden, bestehend aus TechNicks, Tobi und Lukas. Hammer Team!

Besonders an den Vorbereitungen für unsere Aktion war, dass jeder seine Ideen eingebracht hat und wir fast alles gemeinsam entschieden haben. Am Ende haben wir unser aller Gedanken und Ideen kombiniert.

Und was natürlich auf gar keinen fall fehlen darf ist ein Wolf der die ganze Zeit ohne Grund durch das Video läuft und immer einfach irgendwo auftaucht.

Und ein Bär haben wir auch dabei gehabt. Der war wohl dabei sein Winterfell zu verlieren, weil wirklich der Boden und alles war voll von den Fusseln die der Bär verloren hatte…

Rico und ich entwickelten aus dem Brainstorming aller einen Impuls und ein Theaterstück. In unserem Impuls ging es um Simson – wie stark er war und wie auch er einige Fehler gemacht hat. Im Theaterstück wurde deutlich, wie wir Menschen Fehler machen und wie schnell Versprechen gebrochen werden.

Als die Planung theoretisch feststand, ging es mit dem Praktischen los… Nach Ricos Plan dekorierten wir drauf los.

Der Stream sollte im Bistro stattfinden, da dort das Internet am besten ist. Allerdings brauchten wir einiges an Platz und so fingen wir an, das Bistro leer zu räumen und ganz ehrlich – ich wusste gar nicht wie schwer ein einzelner Tisch sein kann. 😀

Als wir schonmal, soweit es ging alles für die Technik vorbereitet hatten konnten wir auch schonmal zu dekorieren anfangen… unsere Deko bestand aus Spielsachen von uns Mitarbeitern, die wir noch von früher hatten.

Als die Techniker eingetrudelt kamen, ging es los. Wir haben, soweit es ging, geholfen. Doch unsere Techniker haben einfach geniale Arbeit geleistet und so konnte alles richtig gut eingestellt werden.

Am Donnerstag, den 03.06.2021, konnten wir dann unseren Jungschartag-Livestream online durchführen.

Wir waren ziemlich aufgeregt, ob auch wirklich alles so klappt, wie geplant und ob auch genug Kinder ihre Sachen aktiv einschicken. Wie sich herausstellte, war  unsere Sorge unbegründet! Denn alle haben fleißig Bilder eingeschickt und wir konnten richtig interaktiv mit den Kindern sprechen, es war super genial, dass alle so großartig mitgemacht haben! Dadurch hat es uns umso mehr Spaß gemacht. 😊

Wir haben unglaublich großartige Rückmeldungen erhalten und dafür hat es sich auf jeden Fall gelohnt!

Für uns als Jahresteam war es auch eines unserer Highlights, da wir aufgrund von Corona nicht so viel machen konnten, wie wir gern getan hätten und nicht so oft eingeladen wurden. Deshalb haben wir uns umso mehr darüber gefreut, so ein Projekt zu haben und so wenigstens ein paar Kinder erreichen zu können.

Wahlpflichtseminar – Spiritualität

Ein großer Teil auf den wir uns in unserem Jahr gefreut haben waren die Seminare, von denen eines das Wahlpflichtseminar war, bei dem wir uns eines von verschiedenen Themen aussuchen durften. Wir beide haben uns das Thema „Spiritualität“ ausgesucht, ein Seminar welches auch in Kooperation mit dem CVJM stand. Weil uns Corona immer noch fest im Griff hält, musste das Seminar leider online stattfinden, doch dank der harten Arbeit unserer beiden Anleiterinnen konnten wir auch zu Hause eine schöne Zeit verbringen. Wie beim Zwischenseminar wurde uns zuvor ein Paket mit Material geschickt. Am Nachmittag vom Sonntag, den 16.05. hat das Seminar mit einem Gruß aus dem Kloster, in dem wir eigentlich gewesen wären, begonnen.

Wir haben einiges beim Seminar lernen können. Ein Thema, welches mich immer wieder begleitet sind die „Neun Wege Gott zu lieben“, Verschiedene Methoden Zeit mit Gott zu verbringen und mit ihm zur Ruhe zu kommen. Die Gruppe war mit über 30 Teilnehmern ziemlich groß, aber mit der Möglichkeit zum persönlichen Austausch und Kleingruppen hat man sich nicht gefühlt als wäre man nur einer in der Masse und konnte sich wirklich mit anderen Perspektiven auseinandersetzen.

Ein weiteres Highlight waren die Workshops. Eine Gruppe hat Muffins zusammen gebacken, die Gruppe in der Lina war hat sich an einem „Escape-Game“ versucht und ich habe in einer dritten Gruppe ein Gebetsbuch gebastelt.

Die Seminare sind vielleicht anders verlaufen als wir uns vorgestellt haben, wir konnten uns trotzdem vieles mitnehmen, lernen und einige Kontakte knüpfen.  

Online-Holzbauwelt Düsseldorf

Letztes Wochenende waren wir in der Düsseldorfer Gemeinde zu unseren Holzbauwelten eingeladen.

 

Am Samstag konnten wir leider  aufgrund der aktuellen Lage nicht präsent da sein, haben aber online trotzdem viel Spaß gehabt. Jedes Kind sollte von seinen eigenen Holzbausteinen 50 abzählen. Dann ging schon der große Spaß los.

Zuerst sollten wir einen möglichst großen Turm bauen, der danach gemessen wurde. Danach sollte jeder ein Tier bauen, bei welchem die anderen raten sollten, um welches Tier es sich handelt. Wir haben eine Katze gebaut, die aber nicht lange gehalten hat. In unserer Andacht wollten wir den Kindern davon erzählen, wie wichtig das Vertrauen in Jesus ist, also haben wir ihnen vom Gelähmten erzählt, der von seinen Freunden zu Jesus gebracht wurde.

Dann kam eine spektakuläre Tour durchs Sägewerk in Form eines Bewegungsspieles. Lina war ganz begeistert einmal selbst bei der Produktion von Holzbausteinen dabei zu sein und aufgelockert hat es auch. Unsere Baufähigkeiten wurden auf die Probe gestellt, als wir eine Brücke bauen sollten, die eine Klopapierrolle halten sollte. Eine unserer Teilnehmer hat es sogar geschafft eine Brücke zu bauen, die 24 Rollen gehalten hat.

Die nächste Aufgabe bestand darin den coolsten Menschen zu bauen. Wir haben einen riesen Cowboy gebaut und ihn danach sogar ins Bett gebracht. Dann haben wir eine Kugelbahn gebaut, durch die ein Tischtennisball möglichst schnell rollen sollte. Wir haben uns die Aufgabe noch etwas schwerer gemacht, weil wir unseren Tischtennisball verlegt haben und auf die Schnelle nur einen Tennisball gefunden haben – nach dem Aufräumen ist der Tischtennisball dann wiederaufgetaucht.

Bevor wir das freie Bauen eröffnet haben, hat ein Teilnehmer ein letztes gemeinsames Spiel vorgeschlagen, bei welchem eine Person etwas vorbaut und der Rest es nachbaut, die Person die es am besten nachgebaut hat war als nächstes dran. Wir haben auch danach mit den Kindern die freiwillig noch länger mit uns bauen wollten, einige Zeit verbracht und viel Spaß gehabt.

Am Sonntag sind wir nach Düsseldorf gefahren und durften vor Ort am Gottesdienst mitwirken, der Live übertragen wurde. Alleine mit dem Auto an einen Ort zu fahren, war für uns ein erstes Highlight. Alle die in Düsseldorf anwesend waren, waren sehr nett und entspannt.

Der erste Teil des Gottesdienstes den wir mitgestaltet haben war ein Anspiel, welches wir mit einer der BUlerinen aufführten. In dem Anspiel ging es um drei Personen die alle glaubten sie hätten den wichtigsten Teil eines Unterschlupfes, nur um zu realisieren, dass erst mit allen Teilen ein sicheres Haus entstehen kann. Passend dazu durften wir zusammen mit Nicolai eine Predigt zum Thema „Auf Gott Bauen“ halten. Jeder von uns hat ca. 5-8 Minuten über einen Teil des Bauens gesprochen, Das Fundament, die Steine und eigentlich müsste es als drittes um das Dach Thema gehen, aber nein es ging um das Haus das am Ende entsteht.

Das war eine Große Herausforderung für uns die wir am Ende gut gemeistert haben. Es war ein Aufregendes Wochenende und auch die Zeit der Vorbereitung hatte es in sich, aber zu merken wie sich unsere Arbeit gelohnt hat, hat bewiesen wie wichtig unsere Arbeit jeder Zeit ist.

Zweiter Tag Förderkorb

Am Samstag war der zweite Tag von Förderkorb, unserem Coaching für Mitarbeitenden. Auch dieses Mal haben wir uns wieder online per Zoom getroffen.  Der ganze Tag stand ganz im Zeichen unserer Persönlichkeit, mit der wir uns intensiv auseinandersetzten. Zuerst wurde ein DISG-Test mit Martina Walter-Krick, Dozentin an der Evangelistenschule Johanneum in Wuppertal, durchgeführt, der uns helfen kann, unsere Persönlichkeit besser zu verstehen. Dann, nach einer Mittagspause, die jeder zu Hause genießen konnte, gingen wir einen schritt weiter und führten mithilfe von Explore! Einen Gabentest durch, bei dem wir feststellen konnten, dass jeder von uns verschiedene Gabentypen hat, von denen eine weiter ausgeprägt sein kann wie die anderen, aber trotzdem bei allen von uns alle Gabentypen vorhanden sind. Im nächsten Schritt ging es um konkrete Fähigkeiten, die uns Spaß machen und uns motivieren. Wir durften entdecken, dass jeder von uns echt viele Fähigkeiten besitzt und es wirklich schwer ist, sich zu entscheiden, welche davon für uns die Wichtigste ist und welche nicht. Zu guter Letzt sind wir unseren Werten auf die Spur gekommen mit verschiedenen Methoden. Z.B. schrieben wir eine Rede zu unserem 50. Geburtstag, gestalteten ein persönliches Wappen oder formulierten konkrete Ziele für unser Leben. Abschließend wurden fünf konkrete Kernsetze für unser Leben formuliert in denen unsere Werte zum Ausdruck kommen. Unterm Strich ein voller, aber auch ein abwechslungsreicher Tag.

digitales Schulungs-Wochenende

Unser erstes digitales Schulungs-Wochenende liegt hinter uns. Fazit: Viel Tiefgang, Wissenswertes und Relevantes für die Arbeit vor Ort! Acht verschiedene Referentinnen und Referenten schulten die Juleica-Aspirant*innen z.B. zu Rechtsfragen, Inklusion, ihrer Rolle als Mitarbeiter*in, Zielgruppe der Jugendarbeit, Kindeswohl und Prävention sexualisierter Gewalt oder Gruppenphasen. Abends gab es die Möglichkeit, in unserem nachgebauten “Haus Friede” auf gather.town noch zu chillen. Aber zugegebenermaßen hatten wir alle vorher schon genug online-Zeit, um das noch richtig genießen zu können. 😅  Hier ein paar Statements der top engagierten Teilnehmer*innen:

“Sehr abwechslungsreiche und auch aktuelle Themen.” Emily

“Man behandelt viel =D” Michel

“Alles in allem ist so ein Schulungswochenende sehr lang, aber auch ziemlich lustig und cool!” Sebastian

“Einblicke in verschiedene wichtige Themen, sowohl gesellschaftlich als auch für den Glauben und die Mitarbeit.” Isa

“Fazit WE: Interessante Themenauswahl und guter Austausch, was die Entwicklung als MitarbeiterIn fördert! Ein Must-Have!” Celina

“Viele erfahrene ReferentInnen zu unterschiedlichsten Themen.” Lydia

“Fazit: Es ist ein sehr vielseitiges Programm mit vielen interessanten und vor allem wichtigen Themen.” Hanna

“Es werden Themen, mit denen man tagtäglich zu tun hat, genau beleuchtet und mit praktischen Tipps der Umgang damit erleichtert.” Jule

“Spannende und wichtige Themen wurden auf eine verständliche Art vermittelt.” Lina

“Es geht um das ‘Wer’ und nicht um das ‘Was’ – wir sind alle einzigartige, von Gott geliebte Menschen! Es war ein sehr bereicherndes, augenöffnendes Wochenende mit guten Fragen, Themen und praktischen Tipps. Nächstenliebe, zu der uns Jesus beruft. Annahme, Offenheit und Ehrlichkeit anderen gegenüber.” Isa

Vielen Dank für Euer mega Feedback 🤗 Es hat richtig Spaß gemacht, mit Euch unterwegs zu sein! 💚

Das Online-Gemeinschaft-gut-drauf-Programm!

Am Samstag den 13.02.2021, fand unseren Online-Angebot zum Thema „Ich bin gut drauf“ für Kinder statt. Zwar war – aus gegebenem Anlass – kein ganzes Wochenende über die Karnevalstage in Haus Friede möglich. Aber wir wollten dennoch wenigstens einen Nachmittag lang mit den Kids eine richtig gute Zeit haben.

Für uns als Mitarbeitende hat das Programm schon mit den Vorbereitungen zwei Wochen eher angefangen. Wir haben ganz viel geplant, ausprobiert und den Kindern Pakete zugeschickt. Da haben sich die Kinder bestimmt auch drüber gefreut, dass sie eigene Post bekommen.

Schon bei den Vorbereitungen haben wir uns riesig darauf gefreut, die Kinder aus ihrem Alltag abzuholen und ihnen eine schöne Zeit zusammen ermöglichen zu können.

Wir haben viele coole Sachen vorbereitet. Es waren sogar ein wenig zu viele Sachen, so dass wir nicht alles geschafft haben, weil die Zeit viel schneller vorbei ging als gedacht. Das ist aber gar nicht so schlecht. Jetzt haben wir noch viele Ideen für das nächste Mal.

Bevor unser Programm am Samstag gestartet hat, haben die Kinder aber schon eine kleine Aufgabe zum Vorbereiten von uns bekommen: Sie sollten Bananen-Tattoos gestalten. Das funktioniert so, dass man mit einer Nadel oder ähnlichem etwas in eine Banane sticht. Das kann ein Satz oder ein Bild sein, was immer man möchte. Die gestochenen Stellen färben sich braun, so dass die Banane tätowiert ist.

Am Samstag um 14.50 Uhr hat unser Programm begonnen und alle Kinder konnten erstmal „einchecken“. Falls es Technik fragen gab, konnten wir diese auch klären. Dann sind wir mit einem coolen Kennenlernspiel gestartet, bei dem jedes Kind eine Sache sagen sollte, von der es denkt, dass diese keine anderer zuhause hat. Spannend, was es alles für Sachen gibt, z. B. ein 42 km/h schnelles ferngesteuertes Auto, ein 1000 Pferde Buch, ein Zac Efron Kalender und vieles mehr.

Außerdem haben wir noch Pantomime gespielt, zu „Hallele” von den Puzzels, „Hallo,ciao ciao” und „Vorwärts” von Mike Müllerbauer gesungen und getanzt, haben beim Sportprogramm für Mario ganz viele Münzen gesammelt, Rico hat für uns ein cooles Video gezeichnet und zusammengeschnitten und Ronja hat eine geniale Andacht dazu gehalten. Verkleidungen durften natürlich auch nicht fehlen. 👮‍♀️🤹‍♂️

Zum Schluss haben wir noch ein lustiges Foto zusammen gemacht und damit dann unseren Nachmittag abgeschlossen.

Wir denken, dass die Kinder richtig Spaß und eine schöne Zeit hatten. Eine Teilnehmerin beschrieb es in einem Satz so: „Ich bin sehr beeindruckt muss ich sagen.“ Darüber freuen wir uns sehr. Man konnte sehen und hinterher auch hören, dass die Kinder viel Spaß hatten.
Ich würde sagen, dass wir alle eine gute Zeit hatten und gelernt haben, dass Jesus auch bei uns ist, wenn es uns schlecht geht, dass er mit uns gut drauf sein möchte und wir uns einfach in ihm freuen sollen, dürfen und können.

Lina

PS: Auch absolut Genial ist, dass Einige, die sonst nicht zu den Freizeiten nach Haus Friede gekommen sind, weil der Weg beispielsweise zu weit weg von Zuhause ist, diesmal auf jeden Fall dabei sein konnten – ganz gemütlich aus ihrem Zimmer heraus.

Der Förderkorb ist gestartet!

Hier folgt ein Bericht von Jonathan über unser erstes Förderkorb-Wochenende vom 05. bis 07.02.2021 . Auch, wenn es nicht in Haus Friede stattfinden konnte, hatten wir eine tolle Zeit zusammen! Zoom, Discord & Co – wir sind auch dankbar, dass doch so viel geht! ✨

Auf der Geschäftsstelle wurde ein Päckchen für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vorbereitet
So sind wir im Land verteilt

RW-EC Förderkorb, Wochenende 1:

Der RW-EC Förderkorb ist gestartet, mit einem inhaltlich proppevollen Wochenende. Am Freitag ging es erst ein Mal mit einer Runde „Speeddating“ los in der sich die Teilnehmenden auf kurzweilige Art und Weise kennenlernen konnten. Danach lernten wir das Konzept von Zweierschaft kennen, bei dem sich jeweils zwei der Teilnehmenden geistlich und persönlich über die Zeit hinweg begleiten. Dann folgte eine Runde, in der jeder und jede sagen konnte, was sie von diesem Jahr mit Förderkorb erwarten, was sie lernen möchten, oder wo Herausforderungen für sie sind. Nun folgte eine Bibelarbeit in Kleingruppen, in denen wir der Frage nachgingen, wie unsere Vision als Leiterinnen und Leiter aussehen könnte und was die vier Dimensionen der EC-Arbeit damit zu tun haben. Als Abendausklang haben wir eine Runde „Drawful“, ein lustiges online Malspiel, zusammengespielt. Danach ging mit dem Abendabschluss der Tag zu Ende.

Am Samstag starteten wir mit einer Bibelarbeit zum Thema „Es kommt auf dein Herz an“, in der uns Pierre erklärte, dass es für uns als Leiterinnen und Leiter wichtig ist, ein weiches Herz zu bewahren. Wir müssen die Beziehung mit Gott pflegen, damit wir Kraft für unsere Aufgaben bekommen. Als nächsten Punkt wurden uns die „9 Wege Gott zu lieben“ vorgestellt und in einer anschließenden Eigenarbeit konnten wir einen Test ausfüllen, an dem am Ende die Wege feststanden, die uns wahrscheinlich am nächsten stehen. Nach einer Mittagspause fing nach einer kurzen Einführung der „Wüstennachmittag“ an, bei dem wir allein für uns in der Stille Erfahrungen mit Gott machen konnten. Dabei haben uns Impulsfragen geholfen. Zusammen ging es dann am Abend weiter, wo wir in einem gottesdienstähnlichen Format einen Impuls über Maria und Martha hören konnten, dass es wichtig ist, sich immer wieder voll auf Jesus zu konzentrieren, damit wir dann wieder mit Kraft in die Aktion starten können. Außerdem konnten wir unsere Erfahrungen mit dem Stillenachmittag miteinander teilen. Als Abschluss feierten wir gemeinsam online das Abendmahl. Den Abend ließen wir dann noch bei einer geselligen Gesprächsrunde oder Scribbl, eine Art Montagsmaler, ausklingen.

Am Sonntag bekamen wir zum Start einen Impuls über das Halten des Sabbats. Anschließend gab es noch jede Menge praktische Tipps wie zum Beispiel Impulsapps, oder Bibellesepläne. Dann gingen wir noch in unsere Zweierschaften, die sich frisch gebildet hatten, reflektierten das Wochenende und beteten füreinander. Als Abschluss bildeten wir eine Segensschnecke, bei der immer abwechselnd eine Person eine andere segnete.