Blogbeitrag zu unserem Letzten Wochenende

Eigentlich hätten wir am Samstag einen Ortsbesuch in Düsseldorf durchgeführt. Wegen der momentanen Umstände konnten wir leider nicht nach Düsseldorf fahren. Wir durften stattdessen aber über Zoom eine Jungscharstunde mit den Düsseldorfer Kids veranstalten.

Noch bevor alles angefangen hatte, war ich doch ein wenig skeptisch, wie wir es schaffen sollten, die Kinder zu unterhalten, ohne dass ihnen langweilig wird. Wichtig ist ja auch, dass die Kinder sich bewegen können.

Also – zuerst haben wir uns ein bisschen kennengelernt. Jeder durfte erzählen oder zeigen, was er vom Nikolaus bekommen hatte. Anschließend hielt Rico eine Andacht mit dem Thema “So eine Flasche“. Es ging darum, den Kindern zu vermitteln, dass sie wissen, dass Gott sie einfach wie sein geliebtes Kind ansieht, auch wenn Mitschüler oder Freunde mal sagen, dass sie eine Flasche oder Socke sind! Sie sollen einfach wissen, dass das eine Lüge ist.

Danach gab es einen kleinen Wettkampf den wir alle gewonnen haben!!!

Zum Abschluss haben wir noch miteinander gebastelt, und zwar ein Sparschein aus einer Plastikflasche. Wir konnten viel lernen und es war eine schöne Erfahrung. Besonders, dass wir die Kinder erreicht haben – und das ganz ohne Risiko. Außerdem hoffen wir, dass wir die eine oder andere Jungscharstunde online stattfinden lassen können, solange wir keine Ortsbesuche mehr machen können.

 

Am Sonntag haben wir dann einen kleinen Ausflug in die LKG Dortmund gemacht. Ich muss sagen, das war schon eine spannende Sache. Wir hatten eine Woche Zeit, uns etwas zum Thema „Loslassen „zu überlegen, was zu dem Vers: „Bereitet dem Herrn den Weg, denn siehe, der Herr kommt gewaltig!“, Jesaja 40,3 + 10, passen sollte.

Ich -Lina- hatte keine Ahnung, wie der Gottesdienst aussehen würde, wie viele Leute da sein werden und wie das so ablaufen wird, da ich die Gemeinde noch nicht kannte. Weil ich eine große Gemeinde gewohnt bin, hat mich das schon ein wenig nervös gemacht.

Aber gut. Rico und ich haben darüber nachgedacht was „Loslassen“ eigentlich für uns bedeutet. Wir sind auf die Idee gekommen, das mit 2 Flaschen zu vergleichen, die für unsere Sorgen stehen. Eine Glasflasche, die für unsere Sorgen stehen, die uns erst auffallen, wenn uns die Flasche runterfällt und zerspringt, und eine Plastikflasche für unsere Sorgen und Fehler, die uns bewusst sind. Wenn sie uns zu schwer werden, lassen wir sie fallen, wollen das aber nicht ändern und heben die Flasche wieder auf. Es gibt einfach viele Sachen, von denen wir wissen, dass wir sie ändern sollten, aber nicht wollen, weil wir schon zu viel investiert haben.

 

PS: Manchmal, wenn ich an einem Blogbeitrag sitze und überlege, was ich wie schreiben könnte, und dann sehe wie Rico z.B. plottet, dann kommen mir Ideen, was ich den Schönes aus den übrig gebliebenen Reststücken machen könnte. Dadurch haben wir jetzt für mich das Kuriose K auf meine Hose drucken können. (Das Kuriose K steht für die Kuriose – Truppe, das ist eine Gruppe die auf unserem Einführungs-Seminar entstanden ist und aus 6 Leuten besteht)