Unser Abschlussseminar

Unser Abschlussseminar ging vom  07.-11.06. und fand in Altenau im Harz statt. Dieses mal glücklicherweise in Präsenz, dass hat uns total gefreut.

Bevor das Seminar gestartet hat sollten wir alle das Wochenende vorher in Quarantäne und am Sonntag vorher einen Test im Testzentrum machen.

Am Montag ging es dann los – wir sind 4 stunden mit dem Auto gefahren. In Altenau angekommen, musste jeder erst noch einen Antigentest machen, bevor wir ins Haus durften.

Dann konnten wir unsere Zimmer beziehen und danach ging es mit einem gemeinsamen Start los. Anschließend gab es Abendessen und danach einen Wohnzimmerabend, an dem sich jeder aussuchen konnte, was er gerne machen möchte – Line Dance oder Gesellschaftsspiele. Ich (Lina) habe mich für die Spiele entschieden. Durfte aber hinterher trotzdem eine Kostprobe vom Line Dance bekommen.

Dienstag begannen wir, auf unseren FWD zurückzublicken und haben festgestellt, wie schnell die Zeit vergangen ist und wie schön es doch war. Wo wir uns bedanken möchten für die schöne Zeit und wo wir reflektiert haben, was der FWD mit uns gemacht hat. Auch wenn Corona es uns ein wenig erschwert hat, würde ich diesen BFD um nichts tauschen. Abends ging es dann nach draußen in den Wald und wir haben Stratego gespielt – Man haben die da viele Zecken.

Am Mittwoch haben wir uns alle morgens in unserem Zimmer getestet und waren dankbar, dass alle ein negatives Ergebnis hatten. So konnten wir entspannt zum Frühstück und danach ging unser Tag los. Schwerpunktmäßig ging es um Vergeben und Versöhnen. Wir haben 4 Phasen der Vergebung kennengelernt und wie wichtig Vergebung ist. Ich konnte da nochmal viel lernen, was mir wirklich helfen wird, weil ich während der Seminare ganz viel über mich selber gelernt habe. Außerdem hatten wir Erlebnispädagogik.

Das war richtig wild! Wir haben einen Niedrigseil-Parkour als Team gemeistert, sind geklettert, Seilrutsche gerutscht uuund absolut genial in einer Baumschaukel geschaukelt. Dann sollten wir einmal auf ganz persönlicher Ebene über unseren FWD nachdenken und reflektieren. Als nächstes haben wir unseren Galaabend geplant und abends hatten wir dann unsere Workshops. Es gab Resilienz, Freundschaft und Henna-Tattoos. Ich habe mich für die Henna-Tattoos entschieden und dabei kamen richtig schöne Sachen raus.

Am Donnerstag neigte sich schon alles dem Ende zu und wir wussten: das ist unser letzter ganzer Tag! Wir genossen ihn. Im Programm stand, dass es um unsere Zukunft geht und Zukunft hat meistens mit Abschied zu tun – etwas altes wird abgeschlossen und ein neuer Weg öffnet sich. Es ging aber auch um ganz viel Papierkram – was wir da wissen und woran wir denken müssen. Dann gab es eine Challenge, bei der wir alle blind durch die Gegend gelaufen sind. Das war eine etwas andere Erfahrung.

Dann ging es auch schon an den Galaabend. Die letzten Vorbereitungen wurden getroffen und dann ging es auch schon los. Wir haben uns ganz viel Mühe gegeben und hatten einen hammer letzten Abend.

Am Freitag war vor dem Frühstück der letzte Schnelltest dran. Nach dem Frühstück wurden die Zimmer leer geräumt und dann gab es eine letzte Runde, in der wir das Seminar reflektieren und nochmal schauen konnten, was es uns gebracht hat und mit welchem Bild wir das erklären können.

Wir sind alle unglaublich froh gewesen das wir uns nochmal sehen konnten und auch wenn wir uns nur 2 mal präsent gesehen haben und einmal auf dem Online- Zwischenseminar war es einfach toll, ich hoffe auf ein wiedersehen.