EC-Jahresteam on tour – im Homeoffice

Hallo,

an alle die unsere Blogeinträge lesen. Wir wollen euch heute mithinein nehmen, was und wie wir diese Zeiten der Corona-(Covid-19)-Pandemie erleben und arbeiten.

 

Covid-19 vs. Ronja

Ich möchte euch kurz erzählen wie ich diese „besondere“ Zeit erlebe. Mitte März hieß es für uns Freiwillige ab in die Heimat, auf Wiedersehen Hattingen/ Haus Friede. Das war erstmal ein Schlag ins Gesicht niemand weiß wie lange wir uns nicht mehr sehen! Und nun, sind auch schon knapp sechs Wochen vergangen.

Ich persönlich, sehe diese Zeit als eine ganz neue und außergewöhnliche aber auch als eine sehr positive und wertvolle Zeit. Natürlich, trifft es mich sehr, dass ich mein Team nicht mehr sehen kann oder wir allgemein nicht mehr zu den verschiedenen Orten fahren dürfen. Ich vermisse, soziale Kontakte oder auch einfach den normalen Gottesdienstbesuch. Trotzdem darf ich für so viele Dinge dankbar sein, für meine Familie und Freunde, für so viele Online-Möglichkeiten aber auch für einen Gott, der mir in dieser Zeit eine unglaubliche Sicherheit schenkt. Ich versuche mich nicht von dieser Zeit einschränken zu lassen, sondern versuche diese Zeit einfach anders sinnvoll nutzen. Ich bemerke, wie ich es mag anderen Leuten eine Freude zu machen. Sei es mit Einkaufsdiensten, ein Blumenstrauß oder einfach mal ein paar liebe Worte.

Wir schaffen das, denn wir haben jemanden an unserer Seite der größer als dieser Virus ist!

 

Stefan aus Erfurt – Wie habe ich Ostern wahrgenommen?

Ostern wird für viele 2020 grundlegend anders verlaufen sein, als in den Jahren davor. Das hat sich bei mir vor allem in zwei Punkten deutlich gezeigt. Zum einen stehen zu Ostern oft Familienbesuche an. So auch bei mir. Für gewöhnlich besuchen wir als Familie zu Ostersonntag oder Ostermontag meine Großmutteer. Ein Besuch, der natürlich weggefallen ist – wie es bei vielen der Fall war.

Aber noch etwas anderes ist weggefallen: diverse Gotteesdienste – zumindest konnte man nicht wie gewohnt zu Karfreitag, in die Osternacht, am Ostermorgen oder Ostervormitteag in den Gotteesdienst gehen. Gerade an Ostern hab ich hier gemerkt, dass Online-Gotteesdienste (ich habe mir Sonntag Vormitteag einen Livestream angeschaut) oder Andachten im Kreise der Familie (so geschehen bei uns zu Karfreitag) den „klassischen“ Gotteesdienstgang nicht 1:1 ersetzen kann. Was es mir schwer gemacht hat, Ostern als das zu erleben, was es die Jahre vorher war.

Vielleicht sollten wir als Christen jedoch in Zukunft uns darauf einstellen, dass der Rahmen sich verändern kann – solange der Kern, dass es einzig und allein um IHN geht, bleibt! Das gilt auch an Ostern!

 

Benny, der Hausmeister-Bär

Die Corona Pandemie hat den Alltag von allen sehr verändert so auch unseren, deshalb war ich froh mit der Wohnwoche Reverse ein ganz neues Projekt zu haben.
Als David mich am Anfang fragte, ob ich einen Server eröffnen könne, und sagte du machst das sicher gut, war ich erst ziemlich nervös und hatte wenig Lust darauf. Aber mit den ersten Gesprächen fing ich es an richtig zu genießen. Jeden Tag eine Andacht zu hören und sich dann mit der Kleingruppe darüber auszutauschen, weckte in mir richtige Freizeitgefühle, mit Daily challenges und Gesprächen, die einfach mitten am Tag zustande kamen, wurde es auch über den Tag verteilt nicht langweilig. Dann abends mit einem coolen Abendprogramm und Lasses gute Nacht Geschichte wurde es einfach von Tag zu Tag besser. Es war einfach ein geniales Gefühl mit Menschen in Kontakt zu kommen und sich auszutauschen, die auch diesem Verband angehören und dadurch überall verstreut sind.
Für mich war im Nachhinein die Wohnwoche das mit Abstand Coolste, was mir in der Krise passiert ist und ich habe es super genossen.

 

Franzi in Haus Friede

Ich habe nach einer Weile im Homeoffice gemerkt, dass ich besser in unserer WG in Haus Friede arbeiten kann. Das heißt für mich, dass ich nicht „zuhause“ bei meiner Familie bin, sondern wieder zurück in unserer WG. Deswegen durfte ich in dieser Zeit erfahren, dass Selbstständigkeit für mich kein Problem ist und etwas, was ich in meine Zukunft mitnehmen möchte. Viele Leute haben mich in den letzten Wochen gefragt, ob ich mich nicht einsam fühle. Natürlich gibt es Situationen, in denen ich mir wünsche, dass jemand neben auf der Couch sitzt oder ich jemanden Anderen umarmen könnte. Aber ich bin froh, dass ich mich mit so vielen tollen Menschen, auch aus unserem Landesverband, auf den unterschiedlichsten Wegen “treffen” kann. Dafür bin ich dankbar.

Leider ist der Betrieb von Haus Friede durch diese Pandemie sehr eingeschränkt worden. Doch mit allen Lockerungen, die jetzt auf dem Weg sind, fängt die Arbeit hier wieder langsam an. Das Jahresteam at work hat diese Woche wieder angefangen zu arbeiten und unterstützen unseren Hausmeister Gerd in seinen letzten Arbeitstagen vor der Rente. Nicht nur durch die Pandemie verändert sich Haus Friede.

 

Wir wünschen allen eine gesegnete und hoffnungsvolle Zeit!

Bleibt zuhause und gesund!

Euer EC-Jahresteam

Seminar in Mühlhausen

Letzte Woche waren wir auf unserem Zwischenseminar in Mühlhausen im schönen Thüringen. Dort haben wir Freiwillige aus ganz Deutschland wieder getroffen, mit denen wir schon auf dem Einführungsseminar im Herbst waren.

Jeder Freiwillige beim EC-Verband hat 3 Seminare in einer festen Gruppe, das poitische Seminar (Unterschied zwischen BfD und FsJ) und ein Wahlpflichtseminar.

Es war für uns wieder eine tolle Zeit, in der wir uns über unsere derzeitigen Arbeiten austauschen, aber auch den Blick auf unsere Zukunft werfen konnten. Passend dazu war das Thema der Einheiten “Explore: Entdecke deine Berufung”.

Neben den ernsten Gesprächen hatten wir viel Spaß und Freizeit mit Musik, im Improtheater und einen freiwilligen Besuch im Schwimmbad.

An einem Nachmittag ging es für uns hoch hinaus. Wir sind auf einen der vielen Kirchtürme der Altstadt gestiegen. Oben angekommen, mussten die einen mit ihrer Höhenangst kämpfen, während die anderen den weiten Ausblick geniessen konnten.

Mit diesem Seminar konnten wir die zweite Hälfte unseres Jahres motiviert, aber müde, starten.

Wir freuen uns schon sehr auf das nächste gemeinsame Seminar!

Euer EC-Jahresteam

E-Sport Turnier

Am Samstag, den 1. Februar fand in Haus Friede das E-Sport Turnier statt. Dieses Mal wurde das Spiel “Brawlout” gespielt, ein blitzschnelles Beat’em’up, in dem bis zu 4 Spieler gegeneinander spielen. Das Ganze fand statt in einem lokalen Multiplayer auf verschiedenen Stages und mit bis zu 18 verschiedenen Charakteren auf Zeit und/oder Versuchen.

Zu Beginn des Tages hatten wir Zeit das Spiel kennenzulernen und uns das erste Mal darin auszuprobieren. Auf 4 Beamerleinwänden wurde das Spiel über Computer mit Cntrollern gespielt. Nach dem ersten Ausprobieren und Kennenlernen gab es die verdiente Verschnaufpause beim Mittagessen.

Dann starteten die heißen Gruppenphasen, in der in Duellen jeder gegen jeden spielen musste. Pro Gruppe waren es 3-4 Spieler. Je nach Platzierung innerhalb der eigenen Gruppe spielte man entweder um die Plätze 1-4, 5-8, 9-11 oder 12-14. Die Top-Plätze 1 und 2 wurden von zwei Teens aus Hohegrete errungen, Platz 3 ging an einen Düsseldorfer. Es war ein entspannter und witziger Nachmittag, an dem viel gelacht wurde und doch Jesus im Vordergrund stand!!! Gemeinschaft im Glauben zu leben, auch beim Zocken, war eine tolle Erfahrung!

Wir danken allen Teilnehmern, dass sie mit uns diesen schönen Tag erlebt haben.

Frohe Weihnachten

Hallo!

In der Adventszeit hatten wir viel zu tun. Wir durften zu einigen Orten fahren. Besonders die von uns mit organisierte Adventsfeier in der LKG Dortmund war für uns ein Highlight in dieser Zeit.

Nach einer spannenden Weihnachtsfeier des Haus Friede Teams ging es für uns, das FsJ-Team, für die Weihnachtstage in unsere Heimaten. Jeder von uns durfte diese Zeit mit unseren Familien und Freunden verbringen. Nun sind wir zurück und freuen uns auf die Silvester Function!

Deswegen wünschen wir euch alle Frohe Weihnachten.

Und da es natürlich auch zum Jahreswechsel kommt: Ein gesegnetes neues Jahr und einen guten Rutsch!

Euer EC-Jahresteam

 

“Helden wie du & ich” …

… unter diesem Motto lief die Herbst-Jungscharfreizeit in diesem Jahr.

Die Teilnehmer machten sich auf eine Reise, auf der sie den verschiedensten Helden begegnet sind. Doch was genau ist passiert?!

Zum Einen haben wir viele Geschichten von Helden gehört. Es ging um Menschen aus der Bibel, wie David und Mose, die von Gott berufen worden sind, um Menschen zu helfen. Zudem haben wir auch von Helden gehört, die auch zur heutigen Zeit in der Welt unterwegs sind. Das wichtigste dabei war, dass jeder von uns auch ein Held sein kann: Egal wie wir aussehen, was wir können oder was uns zur Verfügung steht, Gott sieht uns als Helden an und wir dürfen ein Held in unserem Alltag sein und z.B. für Gerechtigkeit einstehen. Denn wir sind nicht alleine, sondern Gott steht uns zur Seite.

Durch verschiedene Spiele und Bastelangebote durften alle Kinder sich in verschiedenen Dingen erproben und herausfinden, was sie gut oder auch nur gerne machen. Schon am Anfang durften alle Türschilderbasteln. Im Laufe der Tage gab es auch die Angebote Bogenschießen und die Holzbauwelt, bei denen wir, das EC-Jahresteam, die Kinder kräftig unterstützen konnten.

Das Rätsel um die Infinity-Steine (aka. Gummibärchen) beim Geländespiel haben die Kinder sehr gut eingebracht. Während des Spieles und auf der Freizeit konnten verschiedene Orte entdeckt werden, wie z.B. der Stollen auf dem Gelände von Haus Friede. Ein weiterer Grund für Bewegung war ein Spaziergang mit unserem Superhund Frieda, die uns auf der ganzen Freizeit begleitet hat.

Beim bunten Abend konnte jeder nochmal seine Superkraft vorstellen. Somit gab es vieles zu entdecken: vorbereitete Quiz(ze), ein Daumen-Catch-Duell, eine akrobatische Show mit Radschlägen und vieles mehr…

Viele dieser Sachen wurden den Eltern am nächsten Tag mit Freude erzählt und vorgeführt. Nach dem langen Wochenende ging es letztlich  für die 12 Helden/-innen nach Hause.

Und auch wir, die Mitarbeiter (Das EC-Jahresteam mit einer tatkräftigen Unterstützung aus dem Sauerland) freuten uns über die nächsten ruhigen Tage.

Wir sind alle sehr gespannt, was uns auf der nächsten Jungscharfreizeit am Karnevalswochenende erwartet.

Euer EC-Jahresteam on-tour

Hier noch ein paar Eindrücke:

Hier ein Teil unserer Deko…
…und das Bühnenbild

                               

Holzbauwelten – unsere erste große Aktion!

Letzte Woche Freitag ging es für uns los: unsere erste Holzbauwelt in der Gemeinde Duisburg-Nord.

Begonnen hat alles zwei Wochen vorher mit den Vorbereitungen. Wir haben unsere Andachten mit Theaterstücken und weiterem vorbereitet. Wir waren sehr gespannt darauf, was uns erwarten würde. Und dann ging es auch schon los. Wir fuhren mit unserem Wagen, namens Ketchup,  Richtung Nordwesten.

Dort trafen wir auf viele motivierte Mitarbeiter der Gemeinde und kurz darauf kamen die ca.25 angemeldeten Kinder dazu. Mit einem Warm-Up ging es dann an das erste Bauen: Welche Gruppe baut den höchsten Turm in 4 Minuten?! Der höchste Turm hatte eine Höhe von 1,22m.

Im weiteren Verlauf des Tages hatten wir noch Zeit die Kinder kennenzulernen, mit ihnen zu bauen und ins Gespräch zu kommen. Besonders im Fokus lagen am Freitag Schiffe und Tiere zu bauen, da diese auch mit den Andachten zu tun hatten.

An diesem Tag fiel uns auf, dass alle Kinder einzigartig gemacht sind und ihr Charakter auch in diesem jungen Alter schon erkennbar ist. Was wir alle sehr beeindruckend fanden.

Am zweiten Tag brauchten wir den Kaffee noch mehr als am Tag zuvor. Diesmal forderten wir die Kinder am Anfang auf einen Freiwilligen aus der Gruppe “einzumauern”. Danach ging es darum Gebäude zu bauen, von einfachen Häuser bis zu großen Kirchen war alles mit dabei.

Als letztes gab es eine Freibauphase und die Kinder konnten nochmal kreativ werden oder ihre Lieblingssachen nochmal bauen.

Am Sonntag, dem letzten Tag, durften wir dann noch im Gottesdienst der ganzen Gemeinde zeigen, was die Tage zuvor in dem großen Saal geschehen ist. Es wurde wieder ein “Turm hoch bauen”-Wettbewerb veranstaltet, aber diesmal mussten die Steine erstmal von hinten nach vorne durch den ganzen Raum gebracht werden.

Am Wochenende gab es viele leckere Speisen und Getränke und wir wurden die ganze Zeit gut mit Essen und Trinken versorgt.

Insgesamt war das ganze Wochenende ein voller Erfolg und wir wurden herzlich aufgenommen.

Euer EC – Jahresteam on tour

 

                                                                    

 

                        

 

 

 

EC-Jahresteam 19/20: Unsere erste Woche in Haus Friede

Die erste Woche ist schon vorbei! Was wir so erlebt haben?
Naja, so einiges. Angefangen hat alles am Mittwoch, den 31.07..
An diesem Tag sind wir hier angekommen und haben uns auch als Gruppe kennen gelernt.
Am nächsten Tag war dann unser erster Arbeitstag.
Wir haben uns, das Haus und ihre Mitarbeiter kennen und lieben gelernt. Die Küche hat als Begrüßung ein Willkommens-frühstück, zu dem alle Mitarbeiter des Hauses eingeladen waren, zubereitet. In den folgenden Arbeitstagen wurden wir in die verschiedensten Bereiche eingeführt. Als erstes in Haus und Hof und das Gäste Angebot. Gerd unser Hausmeister hat sich Zeit genommen, uns ausführlich das Trecker fahren und alle Stromkästen, Hauptleitungen und fürs Haus essenziellen Räume und Schalter zu zeigen.
Jonathan führte uns den Weg entlang, den wir bei der Nachtwanderung gehen werden, und hat uns danach im Bogenschießen eingewiesen.
Katrin hat uns dagegen verschiedene Arten, eine Andacht zu gestalten, gezeigt, mit diesem Wissen werden wir unsere Kinder- und Jugendkreisstunden vorbereiten,
während wir von der Küche drei mal täglich mit allerlei leckerem Essen versorgt wurden.
Zu dem hatten wir auch viel Freizeit, die uns als Gruppe näher zusammen gebracht hat.
Wir haben gemerkt, dass wir gerne Wikinger Schach zusammen spielen, oder auch Filme schauen. Den größten Teil unserer Freizeit verbringen wir als Gruppe zusammen. Wir haben auch schon einen Hauskreis abgehalten, in dem wir uns über den Glauben ausgetauscht haben. Zu dem sind wir gemeinsam nach IKEA gefahren, um unsere beiden Wohnungen etwas einzurichten. Dabei haben die Jungs sich unter anderem eine Yucca Palme gekauft, die sie nach einer Service-Mitarbeiterin namens Carola benannt haben. Die Mädchen hingegen Distanzieren sich davon. 🙂

Wir freuen uns auf das kommende Jahr und vielleicht ein paar von euch zu sehen.

Euer Jahresteam