Der Abschluss des Jahresteams 2020/21

Es ist das Ende eines sehr ungewöhnlichen Jahres. Durch Corona konnte niemand genau sagen, wie unsere Zeit im Jahresteam wohl ablaufen würde, dennoch haben Lina und ich uns dazu entschlossen unser BFD beim RW-EC zu machen. Trotz der Umstände konnten wir einiges erleben und bewegen.

Am Anfang des Jahres durfte Lina in der EC-Gemeinschaft in Siegen einen Gottesdienst miterleben und ein paar Tage später durfte ich in Koblenz bei der Aufnahme eines neuen EC-Mitgliedes dabei sein.

Kaum hatten wir mit der Planung von Jungschar- und Teenkreisstunden angefangen, kam auch schon mit dem BasECamp das erste große Event bei dem wir mitwirken durften und offiziell begrüßt wurden.

Ein Teil unseres Jahres auf das wir uns immer gefreut haben, waren die Seminare. In einer Kombination von Lehreinheiten und Freizeitangeboten konnten wir Freiwillige aus anderen Einsatzstellen des EC und sogar des CVJM kennenlernen und unsere Horizonte erweitern. Leider konnten wegen Corona nur das Einstiegs– und Abschlussseminar in Präsenz stattfinden, doch das hat uns nicht davon abgehalten eine gute Zeit zu haben.

 

Das nächste große Event war die Jungschar-Herbstfreizeit bei der wir unsere Fähigkeiten und Stärken in der Kinder- und Jugendarbeit finden und verbessern konnten.

Im November durften wir bei der Renovierung unserer WG helfen und sie damit endlich wie ein richtiges Zuhause aussehen lassen.

In der LKG Dortmund waren wir zu einem Weihnachtsgottesdienst eingeladen und durften dort auch ein bisschen mitwirken.

Und weil 2020 ja nicht schon außergewöhnlich genug war, haben wir es mit der ersten (und hoffentlich auch einzigen) Online-SF verabschiedet.

Der Förderkorb war und wird auch in Zukunft eine tolle Möglichkeit für uns sein neue Dinge für die Mitarbeit im EC zu lernen.

Mit dem Online-Karnevalsevent „Ich bin gut drauf!“ konnten wir den Kids, die sonst zu Karnevalsfreizeit gekommen wären einen coolen Nachmittag bieten.

Neben wenigen Online-Teenkreisen die wir besuchen durften, haben wir die wahrscheinlich weltweit erste Online-Holzbauwelt gestaltet und sind anschließend im Düsseldorfer Gottesdienst aufgetreten.

Das wahrscheinlich größte Highlight des Jahres war der Online EC-Kidstag. Nach fast einem halben Jahr Planung und der fleißigen Unterstützung unseres Technik-Teams wurde aus dem Traum eines Livestreams Realität und ein Event was wohl keiner von uns so schnell wieder vergessen wird.

Das Jahr haben wir mit dem Abschlussseminar in Altenau mit einer abschließenden Holzbauwelt ausklingen lassen.

Es war in jedem Fall ein sehr ausgefallenes Jahr. Trotzdem konnten wir unglaublich viel lernen, über uns hinaus wachsen und hoffen den RW-EC auch in Zukunft unterstützen zu können.

Auf das wir uns bald wiedersehen

Das EC-Jahresteam 2020/2021 (:

Holzbauwelt Düsseldorf

Am 13.06.2021 hatten Rico und ich unsere erste präsente Holzbauwelt. Und bei mir -Lina- war es sogar insgesamt meine erste miterlebte Holzbauwelt.

Aufgrund von Corona konnte unser Holzbauwelt-Nachmittag leider nur 2 Stunden dauern :/ aber es hat trotzdem riesigen Spaß gemacht.

Am Anfang haben wir uns ein bisschen eingespielt.
Da wir uns nicht kannten, haben wir erstmal Kennlernspiele gemacht zum Beispiel: baue dein Hobby, baue dieses Tier-Memorie  – jeder zieht ein Tier und 2 gehören immer zusammen, also baut jeder sein Tier und geht dann auf die Suche nach seinem Partner.

Dann gab es Wettkämpfe wie zum Beispiel der Turmbauwettkampf -jeder fängt an, einen Turm zu bauen und alle 30 Sekunden gehen alle im Uhrzeigersinn einen Turm weiter.

Dann durften die Teilnehmer/innen bauen, was sie wollten und wir haben auch fleißig mit gebaut. Es sind richtige Kunstwerke entstanden.

Unser Thema war die Arche Noah. Als erstes haben wir ein Experiment gemacht und zwar haben wir versucht, in 12 Sekunden ein Schiff zu bauen, haben aber gemerkt, dass das gar nicht geklappt hat. So war das vielleicht auch bei Noah. Als Gott ihm den Plan mitgeteilt hat, hat Noah vielleicht schon gesagt/gedacht, dass er das nicht schaffe kann, dass das doch unmöglich wäre aber Noah hat es geschafft, weil Gott das wollte. In 120 Jahren hat Noah alleine, mit der Hilfe seiner Familie, die zwischendurch bestimmt mal geholfen hat, ein riesiges Schief gebaut.

Nach dem Thema ging es nochmal kurz ans Bauen und dann ans feierliche Zerstören.

Und dann sind wir auch schon am ende angekommen die zeit ist einfach nur verflogen, aber das sind ja immer die besten Zeiten.

Unser Abschlussseminar

Unser Abschlussseminar ging vom  07.-11.06. und fand in Altenau im Harz statt. Dieses mal glücklicherweise in Präsenz, dass hat uns total gefreut.

Bevor das Seminar gestartet hat sollten wir alle das Wochenende vorher in Quarantäne und am Sonntag vorher einen Test im Testzentrum machen.

Am Montag ging es dann los – wir sind 4 stunden mit dem Auto gefahren. In Altenau angekommen, musste jeder erst noch einen Antigentest machen, bevor wir ins Haus durften.

Dann konnten wir unsere Zimmer beziehen und danach ging es mit einem gemeinsamen Start los. Anschließend gab es Abendessen und danach einen Wohnzimmerabend, an dem sich jeder aussuchen konnte, was er gerne machen möchte – Line Dance oder Gesellschaftsspiele. Ich (Lina) habe mich für die Spiele entschieden. Durfte aber hinterher trotzdem eine Kostprobe vom Line Dance bekommen.

Dienstag begannen wir, auf unseren FWD zurückzublicken und haben festgestellt, wie schnell die Zeit vergangen ist und wie schön es doch war. Wo wir uns bedanken möchten für die schöne Zeit und wo wir reflektiert haben, was der FWD mit uns gemacht hat. Auch wenn Corona es uns ein wenig erschwert hat, würde ich diesen BFD um nichts tauschen. Abends ging es dann nach draußen in den Wald und wir haben Stratego gespielt – Man haben die da viele Zecken.

Am Mittwoch haben wir uns alle morgens in unserem Zimmer getestet und waren dankbar, dass alle ein negatives Ergebnis hatten. So konnten wir entspannt zum Frühstück und danach ging unser Tag los. Schwerpunktmäßig ging es um Vergeben und Versöhnen. Wir haben 4 Phasen der Vergebung kennengelernt und wie wichtig Vergebung ist. Ich konnte da nochmal viel lernen, was mir wirklich helfen wird, weil ich während der Seminare ganz viel über mich selber gelernt habe. Außerdem hatten wir Erlebnispädagogik.

Das war richtig wild! Wir haben einen Niedrigseil-Parkour als Team gemeistert, sind geklettert, Seilrutsche gerutscht uuund absolut genial in einer Baumschaukel geschaukelt. Dann sollten wir einmal auf ganz persönlicher Ebene über unseren FWD nachdenken und reflektieren. Als nächstes haben wir unseren Galaabend geplant und abends hatten wir dann unsere Workshops. Es gab Resilienz, Freundschaft und Henna-Tattoos. Ich habe mich für die Henna-Tattoos entschieden und dabei kamen richtig schöne Sachen raus.

Am Donnerstag neigte sich schon alles dem Ende zu und wir wussten: das ist unser letzter ganzer Tag! Wir genossen ihn. Im Programm stand, dass es um unsere Zukunft geht und Zukunft hat meistens mit Abschied zu tun – etwas altes wird abgeschlossen und ein neuer Weg öffnet sich. Es ging aber auch um ganz viel Papierkram – was wir da wissen und woran wir denken müssen. Dann gab es eine Challenge, bei der wir alle blind durch die Gegend gelaufen sind. Das war eine etwas andere Erfahrung.

Dann ging es auch schon an den Galaabend. Die letzten Vorbereitungen wurden getroffen und dann ging es auch schon los. Wir haben uns ganz viel Mühe gegeben und hatten einen hammer letzten Abend.

Am Freitag war vor dem Frühstück der letzte Schnelltest dran. Nach dem Frühstück wurden die Zimmer leer geräumt und dann gab es eine letzte Runde, in der wir das Seminar reflektieren und nochmal schauen konnten, was es uns gebracht hat und mit welchem Bild wir das erklären können.

Wir sind alle unglaublich froh gewesen das wir uns nochmal sehen konnten und auch wenn wir uns nur 2 mal präsent gesehen haben und einmal auf dem Online- Zwischenseminar war es einfach toll, ich hoffe auf ein wiedersehen.

 

 

Jungschartag-Stream

Alles begann mit den Vorbereitungen – Meetings mit Robin, Katrin, Celina, Benny, Jan-Phillip, Rico und mir (Lina).

Wir wollten auf jeden Fall etwas für die Kinder starten, aber den Jungschartag live zu veranstalten, ging leider nicht.

Was nun? Wie machen wir das? Kurzerhand entschieden wir uns für ein Youtube-special. Doch wie kriegen wir das mit der Technik hin – da sind wir alle ja nicht so richtig fit… doch aufgeben ist nicht!

Also erkundigten wir uns und haben so unser geniales Technikteam gefunden, bestehend aus TechNicks, Tobi und Lukas. Hammer Team!

Besonders an den Vorbereitungen für unsere Aktion war, dass jeder seine Ideen eingebracht hat und wir fast alles gemeinsam entschieden haben. Am Ende haben wir unser aller Gedanken und Ideen kombiniert.

Und was natürlich auf gar keinen fall fehlen darf ist ein Wolf der die ganze Zeit ohne Grund durch das Video läuft und immer einfach irgendwo auftaucht.

Und ein Bär haben wir auch dabei gehabt. Der war wohl dabei sein Winterfell zu verlieren, weil wirklich der Boden und alles war voll von den Fusseln die der Bär verloren hatte…

Rico und ich entwickelten aus dem Brainstorming aller einen Impuls und ein Theaterstück. In unserem Impuls ging es um Simson – wie stark er war und wie auch er einige Fehler gemacht hat. Im Theaterstück wurde deutlich, wie wir Menschen Fehler machen und wie schnell Versprechen gebrochen werden.

Als die Planung theoretisch feststand, ging es mit dem Praktischen los… Nach Ricos Plan dekorierten wir drauf los.

Der Stream sollte im Bistro stattfinden, da dort das Internet am besten ist. Allerdings brauchten wir einiges an Platz und so fingen wir an, das Bistro leer zu räumen und ganz ehrlich – ich wusste gar nicht wie schwer ein einzelner Tisch sein kann. 😀

Als wir schonmal, soweit es ging alles für die Technik vorbereitet hatten konnten wir auch schonmal zu dekorieren anfangen… unsere Deko bestand aus Spielsachen von uns Mitarbeitern, die wir noch von früher hatten.

Als die Techniker eingetrudelt kamen, ging es los. Wir haben, soweit es ging, geholfen. Doch unsere Techniker haben einfach geniale Arbeit geleistet und so konnte alles richtig gut eingestellt werden.

Am Donnerstag, den 03.06.2021, konnten wir dann unseren Jungschartag-Livestream online durchführen.

Wir waren ziemlich aufgeregt, ob auch wirklich alles so klappt, wie geplant und ob auch genug Kinder ihre Sachen aktiv einschicken. Wie sich herausstellte, war  unsere Sorge unbegründet! Denn alle haben fleißig Bilder eingeschickt und wir konnten richtig interaktiv mit den Kindern sprechen, es war super genial, dass alle so großartig mitgemacht haben! Dadurch hat es uns umso mehr Spaß gemacht. 😊

Wir haben unglaublich großartige Rückmeldungen erhalten und dafür hat es sich auf jeden Fall gelohnt!

Für uns als Jahresteam war es auch eines unserer Highlights, da wir aufgrund von Corona nicht so viel machen konnten, wie wir gern getan hätten und nicht so oft eingeladen wurden. Deshalb haben wir uns umso mehr darüber gefreut, so ein Projekt zu haben und so wenigstens ein paar Kinder erreichen zu können.

Wahlpflichtseminar – Spiritualität

Ein großer Teil auf den wir uns in unserem Jahr gefreut haben waren die Seminare, von denen eines das Wahlpflichtseminar war, bei dem wir uns eines von verschiedenen Themen aussuchen durften. Wir beide haben uns das Thema „Spiritualität“ ausgesucht, ein Seminar welches auch in Kooperation mit dem CVJM stand. Weil uns Corona immer noch fest im Griff hält, musste das Seminar leider online stattfinden, doch dank der harten Arbeit unserer beiden Anleiterinnen konnten wir auch zu Hause eine schöne Zeit verbringen. Wie beim Zwischenseminar wurde uns zuvor ein Paket mit Material geschickt. Am Nachmittag vom Sonntag, den 16.05. hat das Seminar mit einem Gruß aus dem Kloster, in dem wir eigentlich gewesen wären, begonnen.

Wir haben einiges beim Seminar lernen können. Ein Thema, welches mich immer wieder begleitet sind die „Neun Wege Gott zu lieben“, Verschiedene Methoden Zeit mit Gott zu verbringen und mit ihm zur Ruhe zu kommen. Die Gruppe war mit über 30 Teilnehmern ziemlich groß, aber mit der Möglichkeit zum persönlichen Austausch und Kleingruppen hat man sich nicht gefühlt als wäre man nur einer in der Masse und konnte sich wirklich mit anderen Perspektiven auseinandersetzen.

Ein weiteres Highlight waren die Workshops. Eine Gruppe hat Muffins zusammen gebacken, die Gruppe in der Lina war hat sich an einem „Escape-Game“ versucht und ich habe in einer dritten Gruppe ein Gebetsbuch gebastelt.

Die Seminare sind vielleicht anders verlaufen als wir uns vorgestellt haben, wir konnten uns trotzdem vieles mitnehmen, lernen und einige Kontakte knüpfen.  

Online-Holzbauwelt Düsseldorf

Letztes Wochenende waren wir in der Düsseldorfer Gemeinde zu unseren Holzbauwelten eingeladen.

 

Am Samstag konnten wir leider  aufgrund der aktuellen Lage nicht präsent da sein, haben aber online trotzdem viel Spaß gehabt. Jedes Kind sollte von seinen eigenen Holzbausteinen 50 abzählen. Dann ging schon der große Spaß los.

Zuerst sollten wir einen möglichst großen Turm bauen, der danach gemessen wurde. Danach sollte jeder ein Tier bauen, bei welchem die anderen raten sollten, um welches Tier es sich handelt. Wir haben eine Katze gebaut, die aber nicht lange gehalten hat. In unserer Andacht wollten wir den Kindern davon erzählen, wie wichtig das Vertrauen in Jesus ist, also haben wir ihnen vom Gelähmten erzählt, der von seinen Freunden zu Jesus gebracht wurde.

Dann kam eine spektakuläre Tour durchs Sägewerk in Form eines Bewegungsspieles. Lina war ganz begeistert einmal selbst bei der Produktion von Holzbausteinen dabei zu sein und aufgelockert hat es auch. Unsere Baufähigkeiten wurden auf die Probe gestellt, als wir eine Brücke bauen sollten, die eine Klopapierrolle halten sollte. Eine unserer Teilnehmer hat es sogar geschafft eine Brücke zu bauen, die 24 Rollen gehalten hat.

Die nächste Aufgabe bestand darin den coolsten Menschen zu bauen. Wir haben einen riesen Cowboy gebaut und ihn danach sogar ins Bett gebracht. Dann haben wir eine Kugelbahn gebaut, durch die ein Tischtennisball möglichst schnell rollen sollte. Wir haben uns die Aufgabe noch etwas schwerer gemacht, weil wir unseren Tischtennisball verlegt haben und auf die Schnelle nur einen Tennisball gefunden haben – nach dem Aufräumen ist der Tischtennisball dann wiederaufgetaucht.

Bevor wir das freie Bauen eröffnet haben, hat ein Teilnehmer ein letztes gemeinsames Spiel vorgeschlagen, bei welchem eine Person etwas vorbaut und der Rest es nachbaut, die Person die es am besten nachgebaut hat war als nächstes dran. Wir haben auch danach mit den Kindern die freiwillig noch länger mit uns bauen wollten, einige Zeit verbracht und viel Spaß gehabt.

Am Sonntag sind wir nach Düsseldorf gefahren und durften vor Ort am Gottesdienst mitwirken, der Live übertragen wurde. Alleine mit dem Auto an einen Ort zu fahren, war für uns ein erstes Highlight. Alle die in Düsseldorf anwesend waren, waren sehr nett und entspannt.

Der erste Teil des Gottesdienstes den wir mitgestaltet haben war ein Anspiel, welches wir mit einer der BUlerinen aufführten. In dem Anspiel ging es um drei Personen die alle glaubten sie hätten den wichtigsten Teil eines Unterschlupfes, nur um zu realisieren, dass erst mit allen Teilen ein sicheres Haus entstehen kann. Passend dazu durften wir zusammen mit Nicolai eine Predigt zum Thema „Auf Gott Bauen“ halten. Jeder von uns hat ca. 5-8 Minuten über einen Teil des Bauens gesprochen, Das Fundament, die Steine und eigentlich müsste es als drittes um das Dach Thema gehen, aber nein es ging um das Haus das am Ende entsteht.

Das war eine Große Herausforderung für uns die wir am Ende gut gemeistert haben. Es war ein Aufregendes Wochenende und auch die Zeit der Vorbereitung hatte es in sich, aber zu merken wie sich unsere Arbeit gelohnt hat, hat bewiesen wie wichtig unsere Arbeit jeder Zeit ist.

Die Silvester-Funktion 2020/21

Ein ungewöhnliches Ende ist überaus passend zu einem
ungewöhnlichem Jahr wie 2020. Dieses Jahr fand die SF von zu
Hause aus über Discord statt.

Vor dem Start der SF haben alle Teilnehmer ein Paket mit
Materialien bekommen. Briefumschläge für jeden Programmpunkt,
Material für Workshops und Infomaterial für die SF haben schon vor
dem Start für Vorfreude und Spannung gesorgt.
Passend zu einem verrücktem Jahr wie diesem, was unser aller
Leben auf den Kopf gestellt hat, stand die SF unter dem Thema
„Upside Down“. Eine Zeit zu Reflektieren und zu sehen, wie Gott
unser Leben auf den Kopf gestellt hat.
Obwohl wir uns nicht persönlich gesehen haben, konnten wir
dennoch viel gute Zeit gemeinsam verbringen. Selbst außerhalb der
Programme haben sich einige in den Chaträumen getroffen und
einfach die Gemeinschaft genossen.
Ich bin eigentlich jemand, der Schwierigkeiten damit hat Kontakte
zu knüpfen, aber sich einfach in einen Raum dazuzugesellen fiel
selbst mir sehr leicht und die gesamte Atmosphäre war sehr
entspannt.
Die Andachten waren, obwohl sie über Discord gehalten wurden,
leicht zu folgen und haben zum weiterdenken angeregt, in den
Kleingruppen konnte man in Ruhe seine Gedanken teilen und
Kontakte knüpfen und die Abendprogramme, wie der Krimiabend
und der Lobpreisabend waren gut geplant und haben sehr viel
Spaß gemacht.

Obwohl die SF über Discord eine gute Alternative war hoffe ich
dieses Jahr die Silvester Function vor Ort hier in Haus Friede
verbringen zu können.

Blogbeitrag zu unserem Letzten Wochenende

Eigentlich hätten wir am Samstag einen Ortsbesuch in Düsseldorf durchgeführt. Wegen der momentanen Umstände konnten wir leider nicht nach Düsseldorf fahren. Wir durften stattdessen aber über Zoom eine Jungscharstunde mit den Düsseldorfer Kids veranstalten.

Noch bevor alles angefangen hatte, war ich doch ein wenig skeptisch, wie wir es schaffen sollten, die Kinder zu unterhalten, ohne dass ihnen langweilig wird. Wichtig ist ja auch, dass die Kinder sich bewegen können.

Also – zuerst haben wir uns ein bisschen kennengelernt. Jeder durfte erzählen oder zeigen, was er vom Nikolaus bekommen hatte. Anschließend hielt Rico eine Andacht mit dem Thema “So eine Flasche“. Es ging darum, den Kindern zu vermitteln, dass sie wissen, dass Gott sie einfach wie sein geliebtes Kind ansieht, auch wenn Mitschüler oder Freunde mal sagen, dass sie eine Flasche oder Socke sind! Sie sollen einfach wissen, dass das eine Lüge ist.

Danach gab es einen kleinen Wettkampf den wir alle gewonnen haben!!!

Zum Abschluss haben wir noch miteinander gebastelt, und zwar ein Sparschein aus einer Plastikflasche. Wir konnten viel lernen und es war eine schöne Erfahrung. Besonders, dass wir die Kinder erreicht haben – und das ganz ohne Risiko. Außerdem hoffen wir, dass wir die eine oder andere Jungscharstunde online stattfinden lassen können, solange wir keine Ortsbesuche mehr machen können.

 

Am Sonntag haben wir dann einen kleinen Ausflug in die LKG Dortmund gemacht. Ich muss sagen, das war schon eine spannende Sache. Wir hatten eine Woche Zeit, uns etwas zum Thema „Loslassen „zu überlegen, was zu dem Vers: „Bereitet dem Herrn den Weg, denn siehe, der Herr kommt gewaltig!“, Jesaja 40,3 + 10, passen sollte.

Ich -Lina- hatte keine Ahnung, wie der Gottesdienst aussehen würde, wie viele Leute da sein werden und wie das so ablaufen wird, da ich die Gemeinde noch nicht kannte. Weil ich eine große Gemeinde gewohnt bin, hat mich das schon ein wenig nervös gemacht.

Aber gut. Rico und ich haben darüber nachgedacht was „Loslassen“ eigentlich für uns bedeutet. Wir sind auf die Idee gekommen, das mit 2 Flaschen zu vergleichen, die für unsere Sorgen stehen. Eine Glasflasche, die für unsere Sorgen stehen, die uns erst auffallen, wenn uns die Flasche runterfällt und zerspringt, und eine Plastikflasche für unsere Sorgen und Fehler, die uns bewusst sind. Wenn sie uns zu schwer werden, lassen wir sie fallen, wollen das aber nicht ändern und heben die Flasche wieder auf. Es gibt einfach viele Sachen, von denen wir wissen, dass wir sie ändern sollten, aber nicht wollen, weil wir schon zu viel investiert haben.

 

PS: Manchmal, wenn ich an einem Blogbeitrag sitze und überlege, was ich wie schreiben könnte, und dann sehe wie Rico z.B. plottet, dann kommen mir Ideen, was ich den Schönes aus den übrig gebliebenen Reststücken machen könnte. Dadurch haben wir jetzt für mich das Kuriose K auf meine Hose drucken können. (Das Kuriose K steht für die Kuriose – Truppe, das ist eine Gruppe die auf unserem Einführungs-Seminar entstanden ist und aus 6 Leuten besteht)

Renovierungsarbeiten in Haus Friede

Es ist derzeit sehr ruhig in Haus Friede. Keine Gäste sind da und geplante Events fallen aus.

Um aber doch etwas geschafft zu bekommen, wurde in den letzten zwei Wochen an Projekten gearbeitet zu denen ,während Gästebetrieb ist, kaum Zeit wäre. Einige Lagerplätze, wie die Empore im Saal oder die Scheune wurden ausgeräumt,

sowohl der Raum der Stille, als auch der Tischtennisraum haben einen neuen Anstrich bekommen

und die Wohnung von uns Jahresteamern wird nach langer Zeit renoviert. Dank dem neuen Anstrich und dem neuen Boden fühlen wir uns endlich richtig wohl. Wir können es kaum abwarten wieder einziehen zu können!

Kinder-Herbstfreizeit 2020

Für uns hat die Kinder- Herbstfreizeit schon mit den Vorbereitungen angefangen. Wir durften ziemlich viel vorbereiten, uns kreativ austoben, zum Beispiel bei der Fotowand. Das vorzubereiten hat schon Spaß gemacht. Wir haben uns Mühe gegeben mit dem Gedanken, den Kindern eine schöne Zeit zu bescheren und ich denke das hat auch geklappt.

Für den Eröffnungsabend haben wir eine Bar mit Kinder-Cocktails aufgebaut und mit Spielen zum Thema „Coole Typen“ – „cool“ im Sinne von „kalt“- gestaltet. Es gab 2 Teams, die Teens-Freizeit hat uns nämlich an dem Abend Gesellschaft geleistet. Dieser erste Abend war unser erstes organisiertes Programm für eine Jungscharfreizeit. Es war schön und gemütlich.

Am nächsten Morgen – Samstag – ging es richtig los. Um 7.30 Uhr haben wir Mitarbeiter noch im Halbschlaf die Weck-Runde gestartet und zu unserem Entsetzen mussten nur 4 von 10 Kindern damit geweckt werden, da die anderen schon alle hellwach und komplett ready waren und fragten wann es weiter geht.

Nach dem Frühstück gab es dann eine Bibelarbeit. Auch die war natürlich zum Thema „Coole Typen“ und es ging um den coolen Martin-Luther-King. Nach dem Mittagessen haben wir mal kurz den Kinball (ein Ball mit ca. 85 cm Durchmesser) ausprobiert und dann direkt das Geländespiel gestartet, wo Team Käsekuchen und Team Bolognese alles gegeben haben. Ich bin besonders stolz auf mein Team Käsekuchen. Rico wird das vielleicht ein bisschen anders sehen, da sein Team das Team Bolognese war. Doch auch seine Mannschaft hat sich richtig gut geschlagen! Es war ein knapper aber fairer Wettkampf, würde ich sagen!

Nach dem Abendessen gab es ein Krimi-Spiel, das wie es schien sehr gut angekommen ist. Die Kinder kamen richtig begeistert angerannt und wollten alles wissen. Wenn ich mal Detektive brauche, weiß ich, wo ich die besten finde!

Am Sonntagmorgen haben wir wieder mit der Weck-Runde gestartet, diesmal waren wieder fast alle wach, aber das hat uns dann nicht mehr gewundert. Nach dem Frühstück gab es eine Bibelarbeit über Margarete Steiff. Wir haben dazu viele Stationen vorbereitet und die Kinder hatten Spaß. Dafür, dass es unsere erste Bibelarbeit war, sind stolz darauf, dass es so gut geklappt hat.

Nach dem Mittagessen ging es zur Henrichshütte nach Hattingen. Wir haben viel über die Stahlherstellung erfahren, sind auf den Hochofen gegangen und dann konnten sich die Kinder auf dem Spielplatz austoben. Obwohl es bei dem Rundgang so schien, als wären die Kinder nicht gerade motiviert, hatten sie hinterher auf dem Spielplatz doppelt so viel Spaß und wir Mitarbeiter auch.

Nach dem Abendessen gab es den Quizabend, wieder zusammen mit der Teensfreizeit. Wir hatten eine Kinder- und zwei Teenager-Gruppen. Die Kinder haben sich angestrengt, aber damit es fair blieb, haben wir auch zwischendurch mal geholfen.;) Zum Beispiel gab es die Aufgabe, eine Klopapierrolle so schnell wie es geht zu holen, und Benny hat einfach eine Großmarktpackung mit ungefähr 50 Rollen mitgebracht. Eins unserer Mädels war zwar schneller, aber danke für deinen Einsatz für unser Team Cookies, Benny. Letzten Endes sind wir sogar Zweiter geworden!

Dann kam der letzte Morgen, die Mädels waren alle mal wieder vor der Weck-Runde wach. Wie die das immer geschafft haben, ist mir ein Rätsel. Nun ja, da war die Stimmung aber nicht mehr ganz so begeistert wie am Vortag, da sie wussten, dass es später wieder nach Hause geht. Einige haben auch gesagt, dass sie gar nicht nach Hause möchten, aber wir haben das Beste aus der Zeit gemacht und alle hatten nochmal richtig Spaß. 

PS: Wir Mitarbeiter waren auch froh, dass wir dann ausschlafen konnten. Alles in allem war es aber eine schöne Erfahrung, besonders für Rico und mich, da es ja unsere erste Jungschar-/Kinder-Freizeit als Mitarbeiter war. Wir freuen uns schon auf die Nächste.